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rel="canonical" - den duplicate content in den Griff bekommen

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Ansprechpartner Anke Reuter Zehelein
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Beschreibung

Über das Thema duplicate content, also Web-Inhalte die (nahezu) identisch sind wurde schon viel geschrieben. Das hierzu der meta-tag „link rel=”canonical” eingeführt wurde ist auch nicht neu. Allerdings hat Google (Matt Cutts) nun ein bisschen was an zusätzlichen Informationen zu diesem Thema veröffentlicht.

Hierzu eine kurze Zusammenfassung:

  • Google sieht den meta-tag rel=canonical eher als einen Hinweis und folgt diesem in der Regel auch
  • Ausnahmen gibt es dabei schon, wenn Google der Meinung ist, der Einsatz des tags wäre ein Fehler oder es würde der eigentlichen Seite eher schaden

Beispiele:

  • Der meta-tag verweist auf eine URL, die es gar nicht gibt und dadurch eine 404-Meldung vom (Ziel-) Server ausgegeben wird.
  • Google ist der Meinung, die Website ist gehackt und der rel=canonical wurde vom Hacker eingefügt
  • Der tag rel=canonical sitzt nicht an seinem passenden Platz im Quellcode.

Richtig wäre, ihn innerhalb des Headers zu platzieren, wobei es ganz wichtig ist, dass der Beginn und das Ende des „head“-Bereichs eindeutig erkennbar sind – der rel=canonical tag also zwischen <head> und </head> eingefügt ist. Idealerweise findet sich der meta-tag möglichst weit am Anfang des Headers. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass der Crawler ihn auch wirklich annimmt.

Um nun auch sicher zu gehen, dass die Seite mit dem doppelten Inhalt nicht für den Googleindex verwendet wird, könnte man nun meinen, es wäre sinnvoll der jeweiligen Seite zusätzliche meta tags mitzugeben, um den Crawler tatsächlich davon abzuhalten, die Seite einzulesen – dem ist aber (laut Google) nicht so. Ergo sollten auf der jeweiligen Seite meta tags wie „<meta name=”robots” content=”noindex, nofollow”>“ nicht zusätzlich zum rel=canonical verwendet werden. Auch ein „Disallow“ in der robots.txt ist nicht sinnvoll. Der Crawler möchte hier nämlich nicht ausgeschlossen (ausgesperrt) werden, sondern die Seite analysieren und diese als doppelten Inhalt mit dem Hinweis auf das „Original“ erkennen.

rel=canonical oder 301-Weiterleitung?

In manchen Fällen könnte es schwierig werden einer URL, die sich geändert hat (z.B. durch einen Relaunch) eine 301-Weiterleitung mitzugeben. Der rel=canonical tag ist dann aber nur eine echte Notlösung, um zu signalisieren: „Hallo, geh doch bitte zu dieser neuen URL!“ Normalerweise sollte es relativ problemlos möglich sein, jeweils eine 301-Weiterleitung zur Nachfolge-URL einzurichten – und dies sollte auf jeden Fall bevorzugt werden, da die 301-Weiterleitung eine eindeutige Definition (auch für andere Suchmaschinen) darstellt: „Hallo Bot, diese URL gibt es gar nicht mehr, geh doch direkt zur neuen URL!“

In der Praxis – doppelter Inhalt für den User und rel=canonical

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