Befragung von 560 Führungskräften der Wirtschaft
Keine Frage ‑ deutschen Führungskräften fällt es leicht, Entscheidungen zu treffen. Zumindest behaupten das 78 Prozent der 560 befragten Führungskräfte. Bei der Bewertung der eigenen Entscheidungsstärke gibt es kein Zögern oder Zaudern.
Entscheiden ist schließlich, wie zum Beispiel der Wirtschaftsökonom und Nobelpreisträger Herbert Simon bereits in den siebziger Jahren feststellte, ein anderes Wort für Management. Diese Managementkompetenz spricht sich keine Führungskraft selbst ab. Immerhin gehen auch 84,7 Prozent der Befragten davon aus, dass man eine gute Führungskraft an ihrer Entscheidungsstärke erkennen kann.
An Selbstvertrauen mangelt es den befragten Führungskräften keineswegs. Nur eine Minderheit von 38,7 Prozent übt Kritik an der Management-Elite und glaubt, dass deutsche Führungskräfte entscheidungsschwach seien. Deutsche Unternehmen leiden nicht darunter, dass sich ihre Führungskräfte nicht entscheiden könnten oder wollten.Zumindest entscheiden sich die befragten Führungskräfte dafür, diese Meinung zu vertreten.
Dies sind nur einige der interessanten Ergebnisse aus der Befragung von 560 Führungskräften zum Thema Entscheidungsfreudigkeit deutscher Manager.
-
2 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.











