Internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit im Nahen und Mittleren Osten
International Arbitartion in the MiddleeastDer Aufsatz ist angelehnt an einen Vortrag, welchen der Autor am 08.09.2009 im Rahmen einer Veranstaltung der NUMOV e. V über die „Rechtlichen Rahmenbedingungen für Geschäftstätigkeiten im Nahen und Mittleren Osten“ gehalten hat.
Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der BHF-Bank in Frankfurt am Main statt. Schiedsverfahren sind aus verschiedenen Gründen die attraktivere Art der Streitbeilegung bei Auseinandersetzungen innerhalb internationaler Transaktionen, sei es zwischen zwei Unternehmen oder aber zwischen einem Unternehmen und einer staatlichen Institution.
Die Vorteile, welche Schiedsverfahren gegenüber Verfahren vor nationalen Gerichtshöfen bieten, überwiegen deutlich, unabhängig von der Frage, ob es sich um ein Ad-hoc Verfahren oder einem Verfahren vor einer Schiedsinstitution handelt, wobei der Trend deutlich zu letzterem geht. Die Verfahren vor einem Schiedsgericht sind mangels Instanzenzug kürzer, durch weitgehende Einflussmöglichkeiten flexibler, wegen des Öffentlichkeitsausschlussesdiskreter und schließlich aufgrund der Expertise der Schiedsrichter und der Mitwirkungsmöglichkeit der Streitparteien bei ihrer Benennung vertrauenswürdiger als jene Verfahren vor einem staatlichen Gericht.
Von daher ist der Trend bei Internationalen Transaktionen Schiedsklauseln zu vereinbaren nachvollziehbar. Nachfolgend soll die internationale Handelsgerichtsbarkeit als Mittel der Streitbeilegung für den Nahen- und Mittleren Osten im Überblick dargestellt werden.
-
0.10 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.



