Wissen ist an Menschen gebunden. Deshalb lässt es sich nur indirekt managen, indem Rahmenbedin-gungen gestaltet werden, die die Entwicklung des Wissens zur Erreichung der strategischen Zielset-zungen bestmöglich fördern.
Erfolgreichen Aktivitäten und Entscheidungen liegt häufig „stillschweigendes“ Wissen zugrunde, das kaum kommunizierbar oder über Dokumente vermittelbar ist, weil es auf Erfahrungen beruht. Folgende Rahmenbedingungen sind für das Wissen in Organisationen von besonderer Bedeutung: Strategie, Daten und Informationen, Leadership, Personalmanagement, Organisationskultur, Struktu-ren, Prozesse, räumliche Gestaltung sowie Wissenscontrolling.
Zentrale Instrumente des Wissensmanagements sind beispielsweise die systematische Planung und Entwicklung von Kompetenzen der MitarbeiterInnen, Communities of Practice, Yellow Pages und Informations- und Kommunikationstechnologien.
Die Vorbildwirkung der Führungskräfte entscheidet häufig über Erfolg oder Misserfolg von wissens-orientiertem Management.
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