Mehr Freiraum für die Wissensarbeit
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  • Die Ableitung der Thesen im ersten Teil des Studienprojekts „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“ basiert auf Interviews, die Hays AG mit zehn Experten geführt haben.

    Das vierte Experteninterview aus dem Studienprojekt wurde mit Prof. Norbert Gronau, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam, geführt.

    Hier erfahren Sie mehr über das Projekt „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“

    Wissensarbeit braucht keine Stechuhr, so die These von Prof. Norbert Gronau. Das wissen die meisten Unternehmen zwar in der Theorie. Aber die praktische Umsetzung hinkt dem Verständnis häufig noch weit hinterher. Denn anstatt Wissensmanagement ganzheitlich und strategisch aufzusetzen, verlieren sie sich in Einzellösungen. Die zwar einfacher umzusetzen, aber weniger effektiv sind. 

    Nach Ansicht von Norbert Gronau sollte das systematische Management von Wissensarbeitern folgende Komponenten beinhalten:

    • Flexibler Zugriff auf Informationen durch die Wissensarbeiter, Vermeidung / Verminderung von Restriktionen
    • Einsatz moderner Internet-Technologien zum Dokumentaustausch, wie sie Wissensarbeiter auch aus ihrem privatem Umfeld kennen
    • Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten der Wissensarbeiter zum persönlichen Austausch

    Der letzte Punkt macht deutlich: ohne regelmäßigen persönlichen Austausch kann kein Wissen fließen und sich weiterentwickeln.

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