Wissen im Wissensmanagement (WM) sollte umfassend als die Fähigkeit zum effektiven Handeln betrachtet werden. Um im geschäftlichen WM möglichst viele relevante Synergien zu heben und Abhängigkeiten zu berücksichtigen sind mindestens folgende Qualitätsdimensionen für Wissen wichtig: Wissenstiefe oder -abstraktion, Wissensverteilung oder ‑vernetzung und Wissenskodifizierung oder ‑beschreibung Boi. Damit muss sich WM mit Gestaltungsaufgaben bezogen auf folgende Wissensträgerklassen befassen: Individuen, Organisationen und Informationen. Hier sind aber schon eine Reihe von klassischen Managementdisziplinen aktiv, z.B. Kompetenzmanagement oder Personalentwicklung für das individuelle Wissen, Organisationsentwicklung, Prozessmanagement oder andere kollaborationsbezogene Disziplinen für das vernetzte organisationale Wissen, Informationsmanagement und verwandte Disziplinen für das beschriebene Wissen. Wozu dann noch WM?