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Strategie-Check und Wissensbilanz

Wirkungsbeziehungen transparent machen, Erfolgspotenziale ausloten
Jörg Becker
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Beschreibung

Management-Arbeitshilfen für Wissensintensive: Veränderungsfähigkeit braucht Wissen, das als erfolgskritisches Intellektuelles Kapital aber erst einmal bewertet werden muss. Zu den Erfolgsfaktoren der Unternehmenssteuerung zählt neben dem Faktor Information verstärkt auch der Faktor Kommunikation. Es müssen Methoden, Instrumente und Wege bereitgestellt werden, um aus unternehmensweiten Daten aus unterschiedlichen Quellen und Plattformen Informationen zu destillieren, d.h. Daten müssen in Wissen veredelt werden. Je effektiver Unternehmen ihre Datenbestände auswerten und je genauere Informationen sie über ihre Kunden erhalten, desto mehr Umsatz können sie generieren. Das intelligente Auswerten von Daten mit Hilfe von Data Mining kann Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz bringen. Die Analysetools können auch für Hinweise eingesetzt werden, wer ein guter Kunde sein wird und pünktlich zahlt. Mit den gewonnenen Daten können Kundenbeziehungen verbessert und Werbebudgets dort investiert werden, wo sie den meisten Erfolg bringen. Data Mining ermöglicht beispielsweise Vorhersagen darüber, welche Kunden sich aufgrund demographischer Eigenschaften oder ihres bisherigen Verhaltens wahrscheinlich am ehesten für ein bestimmtes neues Produkt oder eine neue Dienstleistung interessieren werden. Die Unternehmen können ihre Marketing-Kampagnen auf der Basis solcher Mining-Ergebnisse zielgruppenspezifisch ausrichten und dadurch Streuverluste vermindern und Marketinggelder sparen. Es geht darum, Kundensegmente zu erkennen und Verhaltenskorrelationen zwischen Kundengruppen und Produktangeboten aufzuspüren. Vgl. Becker, Jörg: Change Management und Wissensbilanz – Aus der Prozessperspektive, 2009, ISBN 9783837094190. Für das Unternehmen mit seinen vielfältigen Kommunikations- und Informationsaustauschbeziehungen kommt es darauf an, dass zu Wissen veredelte Daten in die richtigen Kommunikationskanäle gelangen: Kommunikation in allen ihren Facetten wird damit zum wichtigen Alleinstellungs- und Differenzierungsmerkmal: im Kampf um Kunden und Märkte müssen hierfür optimierte Konzepte und Verfahren entwickelt werden. Es geht um die Offenlegung der Verbindungslinien mit dem möglicherweise zu Unrecht nur am betriebswirtschaftlichen Rand stehenden Konzept der Wissensbilanzen. Die nichtfinanziellen Werttreiber sind wie ein Sockel (Vermögenswerte, die einen Beitrag zum Unternehmenswert leisten und weder materielle Güter noch Finanzanlagen sind) unter der Wasseroberfläche, der oft den größeren Teil des Eisberges der Unternehmensperformance ausmacht. Grundsätzlich vorteilhaft ist die Erfassung des Intellektuellen Kapitals vor allem deshalb, weil übliche Bilanzen nur die finanzielle und materielle Vergangenheit widerspiegeln. Es ist auch immer das Ungewisse, d.h. die sogenannten „weichen“ Faktoren, die Märkte vorantreiben. Die Beschäftigung mit dem Intellektuellen Kapital eröffnet Wege, sich die Sensibilität für Veränderungen zu bewahren. Unternehmen, die sich einzig auf materielle Faktoren verlassen, werden träge und weniger sensibel gegenüber Marktveränderungen. Vgl. Becker, Jörg: Entscheidungstechniken als Krisenschutz – Erfolg=Summe richtiger Entscheidungen, 2010, ISBN 9783839129067. Jörg Becker www.beckinfo.de

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