Colonia Real Estate veröffentlicht ihren Wohneigentumsreport 2010 – Wohnungsverkäufe ziehen wieder an
- Anzahl der Verkäufe in deutschen Großstädten stieg um 5,6 %, der Umsatz sogar um 12,6 %
- Berlin mit den meisten Verkäufen, aber München wieder mit höchsten Umsätzen und teuersten Wohnungen
- Studie in 82 deutschen Städten bestätigt Trend zur Investition in Sachwerte
Köln/Berlin, 24. September 2010 – Die Colonia Real Estate Solutions, Dienstleistungsplattform der Colonia Real Estate AG, veröffentlicht ihren jährlichen Wohnimmobilien-Report. Der auf realisierten Wohnungstransaktionen basierende Report bietet einen Überblick über die Entwicklung der Verkäufe und Umsätze mit Eigentumswohnungen in 82 deutschen Großstädten.
Nach Rückgängen im vergangenen Jahr entwickelte sich die Gesamtzahl der Transaktionen im Jahr 2009 durchweg positiv. Die Anzahl der tatsächlich durchgeführten Transaktionen stieg 2009 von 107.533 auf 113.542 Verkäufe. Zwei Drittel aller Großstädte weisen Steigerungen im Bereich Verkäufe und Umsatz auf. Zu den Gewinnern 2009 zählten nicht nur die Top-Städte München, Hamburg oder Köln, die sowohl bei der Zahl der Verkäufe, als auch bei der Umsatzentwicklung Steigerungen zu verzeichnen hatten, sondern auch kleinere Großstädte wie Erlangen, Augsburg oder Darmstadt, die ebenfalls kräftig zulegen konnten.
Rein nach der Anzahl der Verkäufe nimmt Berlin wieder die erste Position aller untersuchten Städte ein, allerdings mit leicht rückläufiger Tendenz (-7,5 %). Gefolgt von München (+22,8 %) und Hamburg (+6,7 %), die beide im Jahresvergleich nochmals zulegen konnten. Stärkste ostdeutsche Städte waren auf Rang 11 und 12 Dresden und Leipzig, wobei Letztere einen Rückgang von fast 25 % zu verzeichnen hatte.
Es wird niemanden wundern, dass mit rund EUR 2,9 Mrd. München den höchsten Gesamtumsatz im Jahr 2009 erzielen konnte und damit mit weitem Abstand vor Berlin (EUR 1,8 Mrd.) und Hamburg (EUR 1,4 Mrd.) auf Platz 1 rangiert. Auf den Plätzen folgen Köln, Stuttgart und Frankfurt am Main. Insgesamt betrug das Umsatzvolumen 2009 knapp EUR 16,0 Mrd. und lag damit 12,6 % über dem Vorjahreswert.
Frankfurt am Main ist es 2009 gelungen trotz weniger verkaufter Wohneinheiten als beispielsweise Bremen einen wesentlich höheren Umsatz zu erzielen. Grund dafür sind höhere Umsätze pro Verkauf, so dass Frankfurt mit EUR 224.138 Umsatz je Wohneinheit nach München (EUR 226.617 / Wohnung) Platz 2 belegt; gefolgt von Hamburg, Heidelberg und Düsseldorf.
Betrachtet man die absoluten Zahlen so hat sich auf den vorderen Plätzen nur wenig verändert. Weiterhin gehören die Metropolen München, Berlin, Hamburg, Köln sowie Frankfurt am Main zu den Top-Transaktionsstandorten sowohl hinsichtlich Anzahl der Verkäufe als auch Umsatz. Lediglich Berlin bricht mit Rang 23 im Hinblick auf den Umsatz pro Verkauf aus der Riege der Top 5 heraus. Schlusslichter der Analyse sind wie bereits im Vorjahr die Städte Cottbus und Gera.
„Auch wenn sich die Metropolregionen die vorderen Plätze untereinander aufteilen, so zeigen gerade kleinere Großstädte überdurchschnittlich positive Entwicklungen. Auch gilt es zu betonen, dass der Markt für Transaktionen im Wohnimmobiliensektor deutlich angezogen hat und gerade Kapitalanleger verstärkt als Käufer am Markt auftreten“, so Jacopo Mingazzini, verantwortlicher Geschäftsführer.
Über die Colonia Real Estate AG
Die Colonia Real Estate AG ist mit ca. 19.000 Wohneinheiten und mehr als EUR 2,1 Mrd. Assets under Management eine der führenden börsennotierten Immobilien-Investment und Dienstleistungsgesellschaften Deutschlands. Das integrierte Geschäftsmodell der Colonia basiert auf zwei Säulen: Das Investmentsegment konzentriert sich als aktiver Bestandshalter vornehmlich auf den Erwerb und die Bewirtschaftung renditestarker Wohnimmobilienportfolios sowie auf Co-Investments in Gewerbe- und Wohnimmobilien mit renommierten Partnern. Die zweite Säule im Geschäftsmodell der Colonia bildet das Segment Service. Die Colonia Real Estate Solutions bildet dabei modulartig alle Dienstleistungen entlang des Lebenszyklus einer Immobilie ab, auch den Vertrieb und die Privatisierung von Wohnimmobilienbeständen in ganz Deutschland.
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