Ausländische Investoren kauften vermehrt in Deutschland Wohnimmobiliengesellschaften bzw. Wohnimmobilienbestände im zehntausender Bereich. So war der Verkauf der kommunalen Gesellschaft WOBA Dresden mit circa 50.000 Wohnungen, der Verkauf der DGAG an Pirelli REAL ESTATE oder der GBH Heidenheim mit circa 9.000 Wohnungen in den letzten Jahren sowie der Verkauf der LEG NRW mit knapp 100.000 Wohnungen in 2008 die von der Öffentlichkeit wahrgenommenen Transaktionen. Die „klassische“ Wohnungswirtschaft ‑ tendenziell eher skeptisch gestimmt gegen die Investoren mit dem vielen Geld - fragt: „Wie und warum machen die das bloß? Kann man mit Wohnimmobilien wieder Geld verdienen? Wir haben doch jahrelang bewiesen, dass mit der Bewirtschaftung im Wohnimmobilienbereich keine nennenswerten Renditen zu erzielen waren! Schließlich hatten wir ja den sozialpolitisch gewollten Auftrag der Versorgung breiter Schichten der Bevölkerung mit Wohnraum. Und vor allem: Was rechtfertigte die hohen Kaufpreise?“
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