WANDEL. Trotz Aufschwungs: Die Belegschaften wachsen vor allem am Rand. Lesen Sie hier, warum es zu diesem Trend kam und wie er sich entwickeln wird.
Die deutsche Wirtschaft boomt. Selbst die Glanzzeiten Anfang des Jahrtausends werden mittlerweile übertroffen. Die Konsequenz: Die Unternehmen stellen wieder ein. Soweit stimmt noch alles. Durfte man jedoch bei vergangenen konjunkturellen Aufschwungphasen davon ausgehen, dass überwiegend unbefristete Vollzeitstellen entstanden, zeichnet sich jetzt ein neuer Trend ab: Die Unternehmen in Deutschland setzen immer mehr auf kleine, feste Kernbelegschaften und leisten sich um diesen Kern einen flexiblen Rand.
Denn das Bedürfnis nach Flexibilität ist größer denn je. Sei es durch befristete Verträge, Mini-Jobs, Teilzeit oder Leiharbeit ‑ all diese Erwerbsformen scheinen den Unternehmen in Zeiten von Globalisierung, sich rasant entwickelnden Technologien und zunehmendem Wettbewerb allemal lieber als das herkömmliche Normalarbeitsverhältnis.
Erschienen im Personalmagazin 07/2007, mit freundlicher Genehmigung des Rudolf Haufe Verlags. Das Personalmagazin können Sie hier bestellen.
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