Der DAX® in heikler Mission: Auch gestern gelang es dem Aktienindex nicht, das Abwärtsgap vom 2. Juni (obere Gapkante bei 7.194 Punkten) zu schließen. Dieses Vorhaben wird durch die 90-Tages-Linie (akt. bei 7.189 Punkten) erschwert, ist jedoch Voraussetzung dafür, sich aus der aktuellen Gefahrenzone zu befreien und die Fährte zum bisherigen Jahreshoch (7.600 Punkte) nicht zu verlieren. Die technischen Indikatoren haben zuletzt positive Divergenzen ausgeprägt und machen so Hoffnung, dass dieses Szenario Rückenwind erhält. Dennoch sind die Verkaufsignale seitens der Trendfolger nicht zu verachten und die Unterseite folglich im Auge zu behalten. Hier stellt die Unterstützungszone aus der Nackenlinie einer potentiellen Schulter-Kopf-Schulter Formation (akt. bei 7.099 Punkten) zusammen mit diversen Hochs und Tiefs zwischen dem Dezemberhoch 2010 (7.088 Punkte) und dem zyklischen Tief vom April 6..995 Punkte) die kritische Marke dar. Bei einem nachhaltigen Unterschreiten wäre die o. g. obere Umkehr endgültig komplettiert. In diesem Fall würde das Cluster aus dem langfristigen Aufwärtstrend seit 2009 sowie der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.927/6.887 Punkten) zeitnah in den Fokus rücken.
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