Die Unterstützungszone aus dem Jahreshoch 2010 (7.088 Punkte) sowie der unteren Begrenzung des im April ausgeprägten Aufwärtsgaps (7.079 Punkte) hat der Belastung der Aktienmarktbären zunächst Stand gehalten. Ausgehend von diesem Niveau hat der DAX® im gestrigen Handelsverlauf zum Gegenangriff geblasen, in dessen Zuge ein Teil der am Vortag ausgeprägten Kursverluste wieder wettgemacht wurde. Die höchste Priorität auf der Oberseite besitzt nun das Schließen der verbliebenen Abwärtskurslücke zwischen 7.202/28 Punkten. Gelingt dies, würde nicht nur die 90-Tages-Linie (akt. bei 7.183 Punkten), sondern auch die Parallele zum kurzfristigen Abwärtstrend (akt. bei 7.225 Punkten) zeitnah zurückerobert, was die Ausgangslage des Aktienindex erheblich verbessern würde und Voraussetzung dafür ist, die bisherigen Jahreshochs bei 7.566/600 Punkten nicht aus den Augen zu verlieren. Die technischen Indikatoren erschweren das Vorhaben jedoch, da auf Tagesbasis weiterhin die Verkaufsignale überwiegen. Auf der Unterseite gilt es, das jüngste Verlaufstief bei 7.105 Punkten nicht mehr zu unterschreiten, um dem Bild keine weiteren Kratzer zu verleihen und ein Wiedersehen mit dem Apriltief bei 6.995 Punkten zu vermeiden.
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