Der DAX® musste gestern zeitweise herbe Verluste verkraften und hat dabei temporär sogar die breite aber massive Unterstützungszone zwischen der Nackenlinie einer auf Tagesbasis ausgeprägten Schulter-Kopf-Schulter-Formation (akt. bei 7.106 Punkten) und dem zyklischen Tief vom April bei 6.995 Punkten unterschritten. Im Bereich der unteren Begrenzung dieser Haltezone, die auf Stundenbasis zusätzlich durch die Parallele (akt. bei 6.975 Punkten) zum Abwärtstrend seit Mai verstärkt wird, konnten die Bullen jedoch das Zepter wieder übernehmen. Der nachhaltige Abschluss der angeführten Topformation konnte damit noch einmal abgewendet werden. Damit sich die Perspektiven des deutschen Leitindex fortan nicht deutlich eintrüben, gilt es, die angeführten Marken zwingend zu verteidigen. Ansonsten droht ein Wiedersehen mit dem langfristigen Aufwärtstrend seit 2009 (akt. bei 6.939 Punkten) und der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.899 Punkten). Auf der Oberseite ist „der Spuk“ dagegen erst vorbei, wenn das Abwärtsgap vom 2. Juni (obere Begrenzung bei 7.194 Punkten) geschlossen und im gleichen Zuge der angeführte Abwärtstrend seit Mai (akt. bei 7.227 Punkten) durchbrochen wird.
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