… so ließe sich die gestrige Kursentwicklung des DAX® beschreiben. Dabei wurde zwar zunächst die im April ausgeprägte Aufwärtskurslücke (untere Gapkante bei 7.079 Punkten) geschlossen, doch per Saldo hat sich diese Marke zusammen mit dem Jahreshoch 2010 und dem Februartief bei 7.088/94 Punkten als solide Unterstützungszone etabliert und als Basis für den Gegenangriff fungiert. Erst wenn dieser aber auf der Oberseite zu einem Schließen des verbliebenen Abwärtsgaps vom Wochenbeginn bei 7.202 Punkten zu 7.228 Punkten führt, lässt sich wieder von günstigeren Perspektiven für den Aktienindex sprechen. Im Erfolgsfall dürften auch die unmittelbar anschließenden Widerstände in Form des Aprilhochs bzw. Maitiefs bei 7.243/54 Punkten kaum Stolpersteine darstellen. Die technischen Indikatoren stehen diesem Szenario jedoch noch immer skeptisch gegenüber, denn sowohl der Stochastik als auch der MACD halten an ihren Verkaufsignalen fest. Der jüngste Stabilisierungsversuch ist ohnehin wieder passé, sollte die o. g. Unterstützungszone doch noch unterschritten werden. In diesem Fall droht ein Wiedersehen mit der 200-Tages-Linie (akt. bei 6.844 Punkten).
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