Zum Jahresauftakt hat der Euro Stoxx 50 bis Ende Februar rund 20 Prozent verloren. Und die Scoach-Zertifikate-Indizes? Ein Blick auf die Benchmarks zeigt: Die Zeiten sind schwierig.
Bewunderswert, mit was für einem Optimismus die Anleger ans Werk gehen. Anfang Februar stand der Euro Stoxx 50 bei rund 2200 Punkten. Die „gewichtete Barriere“ des Bonus-Index lag bei 1729 Punkten. Bis Ende Februar verlor der Euro Stoxx 50 11,7 Prozent. Die abgebauten Aufgelder sorgten beim Scoach-Bonus-Index dagegen für ein Minus von 13,2 Prozent. Aufgrund der Zusammensetzung des Index sieht es für den März noch schlechter aus. Zwar haben die Investoren sich ein wenig dem Markt angepasst (die „gewichtete Barriere“ lag am 11. März bei 1594 Punkten) – aber eben nicht genug. In den ersten Handelstagen des März kam es bereits bei vier Index-Kandidaten zu Knock-outs. So wird unwiederbringlich Aufgeld verbrannt.
Rabattierte Verluste
Der Discount-Bereich ist per Definition defensiver ausgelegt. Dennoch zeigt der Scoach-Discount-Index, dass Investoren auch hier zu optimistisch angelegt haben. Sowohl Anfang Februar als auch Anfang März befanden sich die „gewichteten Caps“ des Discount-Index etwa auf Euro-Stoxx-50-Niveau. Die durchschnittlichen Laufzeiten der Papiere sind aber kürzer, sodass der Index vom Zeitwertverlust der geschriebenen Calls profitieren kann. Von Anfang des Jahres bis Ende Februar büßte der Scoach- Discount-Index 9,1 Prozent ein. Das sind mehr als 10 Prozentpunkte weniger Verlust als beim Euro Stoxx 50.
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- Garantiert nur Zinsen
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