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TOPIX Construction Index Open End Zertifikat

The Royal Bank of Scotland
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Beschreibung

Japan – Die Katastrophe

Die Naturkatastrophen in Japan, das Erdbeben und der dadurch ausgelöste Tsunami haben große Verwüstungen angerichtet. Rund 20.000 Häuser sollen nach Polizeiangaben völlig zerstört sein. Viele Straßen und Brücken sind unpassierbar. Die Weltbank schätzt die Kosten der Katastrophe auf umgerechnet 86 bis 166 Milliarden Euro. Das würde 2,5 bis vier Prozent des japanischen Bruttoinlandproduktes (BIP) bedeuten. Einige Banken gehen von wirtschaftlichen Verlusten von umgerechnet bis zu 140 Milliarden Euro aus. Der japanische Wirtschaftsminister gab an, der Schaden an der weltweit drittgrößten Wirtschaft könne 250 Milliarden US-Dollar übersteigen. Das wären zwei bis drei Prozent des BIP.

Das Erdbeben hat weite Landstriche verwüstet. Küstenregionen sind überflutet, Brücken sind zusammengestürzt. Mehr als 20.000 Häuser sind zerstört oder beschädigt. Im Hafen von Sendai hat die Kraft der Flutwelle Schiffscontainer durch die Luft gewirbelt. 390.000 Menschen fliehen vor der verheerenden Zerstörung.

In der japanischen Automobilbranche kam es zum Produktionsstopp. Goldman Sachs hat den Schaden beim größten Hersteller auf über 50 Mio. EUR täglich geschätzt. Die Stromversorger leiden unter dem Ausfall der Kraftwerke. Große Teile der Elektronikbranche stehen still. Die Stahlproduktion, die zu den Größten der Welt gehört, ist deutlich gedrosselt. Hinzu kommt, dass über sechs Häfen völlig verwüstet sind und für Monate oder sogar Jahre nicht in Betrieb genommen werden können.

Die Aufräumarbeiten werden zeitintensiv und teuer. Kaum ein Stein wurde auf dem anderen gelassen. Aber so groß der Schaden auch ist, er ist finanziell von Japan zu stemmen. Der japanische Yen hat sehr stark aufgewertet. Experten gehen davon aus, dass ein Teil der immensen Devisenreserven Japans zurück ins Land geholt werden. Denn sowohl die Regierung als auch die japanische Zentralbank haben schnell reagiert und riesige Programme in Aussicht gestellt. Jetzt werden die großen Baukonzerne mobilisiert. Die Auslastung dürfte bei dieser immensen Herausforderung auf lange Jahre hin deutlich steigen.

 

TOPIX Construction Index Zertifikat

Anlagestrategie

Das TOPIX Construction® Index Open End Zertifikat bildet den Topix Construction® Index ab. Der kapitalisierungsgewichtete Index bildet die Wertentwicklung des im TOPIX enthaltenen Bausektors ab. Der Index umfasst gegenwärtig die 95 größten börsennotierten Bauunternehmen aus Japan gewichtet nach der Marktkapitalisierung. Das Open End Zertifikat der RBS ermöglicht Anlegern, an der Entwicklung des japanischen Bausektors zu partizipieren.

Produktstrategie

Index Open End Zertifikate sind handelbare Wertpapiere, die wie Aktien über die Börse bezogen und wieder veräußert werden können. Sie vollziehen die Kursbewegungen des Basiswerts 1 : 1, angepasst um mögliche Währungsschwankungen, nach.

Das vorliegende Index Open End Zertifikat wurde durch die The Royal Bank of Scotland N.V. emittiert.

 

Produktinformation:

TOPIX Construction Index Open End Zertifikat

 


 



Emittentin

The Royal Bank of Scotland N.V. (S&P A+, Fitch AA-, Moody’s A2)


Basiswert

TOPIX Construction Index


WKN

AA3A4H


ISIN

DE000AA3A4H8


Produkttyp

Open End Zertifikat


Ausgabetag

18. April 2011


Laufzeit

Open End


Währung

EUR


Geld-/Briefspanne

1% (unter normalen Marktbedingungen)


Bezugsverhältnis

1:1


Börsennotierung

Frankfurt (Scoach), Stuttgart (EUWAX)


Börsenhandelszeiten

9:00 Uhr – 20:00 Uhr


Rechtliche Form

Inhaberschuldverschreibung


 

 

Chancen und Risiken

Ihre Vorteile:

- Zugang zu Unternehmen der japanischen Baubranche

- Keine Laufzeitbegrenzung, jedoch jährliches Kündigungsrecht der Emittentin

- Börsentäglich handelbar (unter normalen Marktbedingungen)

 

Das sollten Sie beachten:

- Das beschriebene Produkt ist eine Inhaberschuldverschreibung der The Royal Bank of Scotland N.V. Der Investor trägt daher mit dem Kauf des Zertifikats das Bonitätsrisiko der Emittentin. Bei einem Ausfall der The  Royal Bank of Scotland N.V. kann es somit unabhängig von der Entwicklung des Basiswerts zu Verlusten oder Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen. Als Inhaberschuldverschreibung unterliegt das Produkt nicht der Einlagensicherung.

- Der Index setzt sich aus Aktien von Unternehmen zusammen, die mehrheitlich in einem Sektor aktiv sind. Eine ausreichende Diversifikation ist in dem Index nicht gegeben.

- Anleger tragen das Wechselkursrisiko des Japanischen Yens gegenüber dem Euro.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.rbs.de/markets .

Für Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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Ansprechpartner
  • Kemal Bagci
    Kemal Bagci

    03/2010 - heute Structured Products ( Vollzeit ) The Royal Bank of Scotland, Frankfurt 10/2006 - 02/2010 DWS GO, Frankfurt Structured Products, Sales Europe 10/2005 - 04/2006 DeAM, London Structured Products 10/2002 - 02/2007 Studium International Finance Hochschule Nürtingen CSUF, USA Ajou University, Südkorea Studententätigkeiten bei...