Weniger neue Produkte als in den Vormonaten
Die Börsen Stuttgart und Frankfurt verzeichneten im April bei Anlagezertifikaten und Hebelprodukten ein Handelsvolumen von 4,6 Milliarden Euro. Damit sind die Umsätze im Vergleich zum sehr starken Vormonat um 31,2 Prozent gesunken. Marktbeobachter führen dies insbesondere auf die Osterferien und die geringere Zahl an Handelstagen zurück. Es gab insgesamt 465.555 Kundenaufträge. Die durchschnittliche Ordergröße betrug 9.953 Euro.
Die Handelsaktivitäten verringerten sich sowohl bei den Anlageprodukten als auch bei den Hebelprodukten. Die Umsätze der Anlageprodukte reduzierten sich um 30,8 Prozent auf rund 2,4 Mrd. Euro. Die Zahl der Kundenorders sank um 34,6 Prozent auf 101.160. Die durchschnittliche Ordergröße stieg von 22.339 Euro im März auf 23.628 Euro im April.
Das Handelsvolumen der Hebelprodukte verringerte sich um 31,7 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro. Die durchschnittliche Ordergröße bei den Optionsscheinen und Knock-Out Papieren stieg um 10,6 Prozent auf 6.157 Euro. Die Zahl der Kundenorders lag bei 364.395.
Neuemissionen
Die Banken haben im April deutlich weniger derivative Wertpapiere emittiert. Es wurden 96.193 neue Anlagezertifikate, Optionsscheine und Knock-Out Produkte an den Börsen gelistet, spürbar weniger als in den Monaten 8 zuvor. An den deutschen Börsen waren Ende April insgesamt 713.197 Produkte notiert.
Produktkategorien
Die Anleger hielten sich im April beim börslichen Handel von Kapitalschutz-Zertifikaten zurück. Das Handelsvolumen nahm um 29 Prozent auf 115,1 Mio. Euro ab. Der Marktanteil erhöhte sich geringfügig um 0,1 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent. Die Zahl der Kundenorders betrug 7.525. Die durchschnittliche Ordergröße lag bei 15.298 Euro nach 15.594 Euro im Vormonat. [...]
Die vollständige Pressemitteilung finden Sie als PDF-Datei im Anhang!
-
1 MB
-
1 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.






