11.11.2016
In einem Interview mit der Competence Site hat Professor Olesch über das Personalmanagement der Zukunft nachgedacht und Möglichkeiten aufgezeigt, wie HR eine attraktivere und strategischere Rolle einnehmen kann. Das möchten wir zum Anlass nehmen, dieses Thema im Rahmen unserer #NextHR-Initiative mit den führenden Experten zu allen Bereichen der HR zu reflektieren. Stefan Post, Geschäftsführer der SP_Data und Mitglied der Zukunftsinitiative Personal, sieht die konsequente Digitalisierung des Personalmanagements als Notwendigkeit, die sich langsam zu einer neuen HR-Perspektive entwickeln wird. Zielsetzung ist die Schaffung von Freiraum für innovative und interessante Tätigkeiten bei gleichzeitiger Reduzierung der rein administrativen Prozesse. Doch welche Faktoren beeinflussen oder behindern aktuell den Weg zur HR-Digitalisierung? Unter welchen Strukturen kann eine Neuorientierung gelingen? „Digitalisierung ist unser ständiger und zukünftiger Begleiter“ so Stefan Post, der hierzu auch die jüngsten Impressionen des SP_Data-Kundentags reflektiert. „Unternehmen können sich entscheiden, ob sie ausschließlich reagieren oder den Prozess aktiv mitgestalten möchten. Daher gibt es zwei Positionen, zwischen denen HR-Abteilungen wählen können: zwangsläufige Digitalisierung versus strategischer Digitalisierung, Unternehmen werden sich der „zwangsläufigen Digitalisierung“ anschließen müssen, wenn die Wettbewerbsfähigkeit und die Marktposition gefährdet sind, Fachkräfte fehlen und/ oder Prozesse verändert werden müssen. Die Veränderungsszenarien drängen sich von außen in das Unternehmen hinein und HR-Mitarbeiter müssen kurzfristig nach Lösungen suchen – unter suboptimalen Bedingungen mit einem meist noch weniger erfreulichen Ergebnis. Kein Wunder, dass IT in diesem Fall wenig Spaß macht. Unternehmen, die auf Agilität und ebenso auf eine Wertschätzung des HR-Managements bauen, schaffen gemeinsam Strukturen, in denen IT-Investitionen strategisch projektiert werden können. Diese Unternehmen legen Wert auf das Wissen ihrer HR-Experten und begrüßen Eigenständigkeit und Kreativität der Personaler. „Das unternehmerische Interesse an HR-Themen und die Fachexpertise der Personaler sind immer der Startschuss für die Digitalisierung – in unserem Erfahrungsspektrum ist dieses weniger die Größe des Unternehmens“ resümiert Stefan Post. „Personaler, die das Human Resources Management mitgestalten und nicht nur verwalten möchten, suchen aktiv nach Softwarelösungen und Möglichkeiten für die Zukunft von HR!“ Viel Spaß beim Lesen!

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