Veröffentlicht am 23.12.2019

Bereits zum 7. Mal trafen beim Schwerpunktforum Einkäufer und Personalverantwortliche auf spezialisierte Anbieter von MSP-Services und Softwarelösungen, dieses Mal im Düsseldorfer Maritim Hotel.

 

Eine der großen Fragen die sich in vielen Unternehmen stellt lautet:

Einkauf oder HR? Wer ist für den Einkauf von Personaldienstleistung zuständig?

 

Wenn es in der Vorstellung eines Unternehmens nur eine von beiden Abteilungen sein kann, dann nennt man das Silodenken und genau dieses erschwert häufig die Umsetzung neuer Prozesse im Sinne aller Beteiligten.

 

Einkaufsexperte Frank Resch von Accenture rät hier dringend zu kollaboriertem Einkauf beider Units. Auch wenn das theoretisch sehr offensichtlich daherkommt, ist es in der Praxis selten der Fall.  

Die externe Personalbeschaffung ist aber häufig eine langfristige Strategie und gerade deshalb sollte hier im Einklang agiert werden.

 

Weitere Workshops und Round Tables drehten sich um Themen wie die Einführung eines Managed Service Providers (MSP), eines Vendor Management Systems (VMS) oder wie sinnvoll sogar beides gemeinsam sein kann.

 

Was am Ende notwendig ist hängt von vielen Faktoren ab und muss individuell bewertet werden. Fest steht, dass ein fähiger MSP in seiner Rolle als Schnittstelle zwischen und Unternehmen und den Dienstleistern sehr viel operative Arbeit abnehmen kann und dadurch für Entlastung und Neutralität sorgt. Darüber hinaus könnte dieser im Vorfeld schon beratend bei Ausschreibungen und bei der Gestaltung des Dienstleisternetzwerks mit eingebunden werden.

 

Das richtige Vendor Management System hilft operative Nebenschauplätze zu eliminieren und schafft gleichzeitig Arbeitserleichterung bei allen Prozessschritten. Es hievt alle Beteiligten auf eine Plattform, ermöglicht Guided Buying, schafft Rechtssicherheit nach AÜG, ermöglicht eine detaillierte Performanceauswertung der Dienstleister, liefert Kostentransparenz sowie Forecasts und reduziert massiv administrativen Aufwand beispielsweise bei der Rechnungsprüfung.

 

Die klassischen Stolpersteine bei der Einführung eines VMS wie Wiederstand durch die Personaldienstleister oder eine Kostenexplosion durch mehr Anpassungen als erwartet, können durch eine fundierte Analyse und Prozessbeschreibung sowie durch empathischen Umgang auf fachlicher Augenhöhe mit den Personaldienstleistern umgangen werden.

 

Viele Anbieter von MSP Services und Vendor Management Systemen bieten kostenlose Berater-Workshops um Kundenszenarien bewerten und individuelle Lösungsansätze empfehlen zu können.

Informationen zum Thema sowie zu weiteren Veranstaltungen des BME finden Sie unter:

https://www.bme.de/veranstaltungen/

https://www.bme.de/11-bme-eloesungstage-2020/

www.dein11a.de