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    Antwort 7: Ihr Beitrag und Ihre Pläne für eine „neue“ Industrie 4.0
    Auch beim VDMA genießen diese Themen eine entsprechende Aufmerksamkeit. Deswegen ist es für mich, als Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Software, eine wichtige Aufgabe, diese Themen mit zu begleiten. Daher beschäftigen wir uns mit Fragen für die betriebliche Praxis wie z.B.: - Welche Folgen hat Industrie 4.0 für die Menschen, die in der Produktion tätig sind? - Wie kann eine neue Flexibilisierung geschaffen werden? - Wie sehen die künftigen Arbeitswelten aus? - Kann Industrie 4.0 vielleicht sogar eine Antwort auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel sein? Darüber hinaus versuchen wir von GFOS unseren Beitrag zu leisten, indem wir zum einen über den Ansatz Industrie 4.0 Human informieren und auch beraten. Zum anderen bieten wir als IT-Unternehmen natürlich ...


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    Antwort 7: Transformation in Richtung einer humaneren Industrie 4.0
    Industrie 4.0 ist noch keine abgeschlossene Realität. Die Auswirkungen von Industrie 4.0 werden zwar revolutionär sein. Die Einführung und Umsetzung werden jedoch evolutionär erfolgen. Bis die klugen Ideen der technischen Vordenker realisiert werden können, bleibt also noch viel zu tun – auch für die Politik. So hat die Bundesregierung mit dem IT-Sicherheitsgesetz zwar beschlossen, dass die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit werden sollen – von der Realisierung sind wir jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Für Industrie 4.0 wird es jedoch unerlässlich sein, tragfähige Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Wir brauchen unbedingt verlässliche Verschlüsselungstechniken und weitere Schutzmechanismen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Unbefugte ...


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    Antwort 7: Treiber in Richtung „Industrie 4.0 human“
    Wir glauben, dass eine klare Vision und aktive Gestaltung der humanen Seite von Industrie 4.0 notwendig ist, bei der die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern so abgestimmt werden, dass Mitarbeiter zum Erfolgsgaranten für Industrie 4.0 werden und zugleich vom Wandel profitieren statt Opfer der Revolution zu sein. Aus Sicht der Mitarbeiter bietet Industrie 4.0 Human enorme Chancen. Sie kann den Mitarbeitern neue Spielräume eröffnen und Arbeit attraktiver werden lassen. Industrie 4.0 Human bietet aber auch aus Unternehmenssicht eine Vielzahl von Vorteilen, da beispielsweise durch die höhere Qualifikation und die höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter, die erreicht werden soll, sowie das Mehr an Automatisierung eine höhere Produktivität erzielt wird. Ziel muss dabei ganz klar sein, dass ...


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    Antwort 7: Relevanz des Menschen in der Industrie 4.0
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verwendet im Zusammenhang von Industrie 4.0 den Begriff Arbeiten 4.0 und betreibt die Website www.arbeitenviernull.de. Dort wird thematisiert, dass Arbeiten 4.0 Chancen bietet und Risiken birgt, Hoffnungen weckt sowie Ängste schürt. Es wird die Frage gestellt, wie die Zukunft der Arbeit aussieht und ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern angeregt. Diese Initiative ist absolut sinnvoll. Allerdings betrachtet Arbeiten bzw. Arbeit 4.0 die Arbeit an sich häufig isoliert, wo doch eigentlich eine ganzheitliche Sicht benötigt wird. Schließlich geht es um eine Win-Win-Situation zwischen Arbeitnehmer- und Unternehmenssicht. Daher sprechen wir von GFOS lieber von Industrie 4.0 Human.


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    Antwort 6: Ihr Beitrag und Ihre Pläne für eine „neue“ Industrie 4.0
    Wir versuchen auf mehreren Wegen, unsere Vision einer mitarbeiterzentrierten Industrie 4.0 voranzutreiben: - Generische Werkzeuge für agiles Prozessmanagement: Mit unserer Metasonic® Suite und unserem innovativen Metasonic® Touch (einem interaktiven Multi- Touch Display mit anfassbaren Modellierungsbausteinen) bieten wir einen Werkzeugkasten zur mitarbeiterzentrierten Modellierung, Validierung und Ausführung beliebiger Prozesse, von klassischen Geschäftsprozessen bis hin zu Produktionsprozessen in der realen Welt. - Forschungsprojekte: Neben dem bereits erwähnten SO-PC-Pro Projekt arbeiten wir aktuell mit einem Automobilhersteller am Aufbau einer Industrie 4.0 Modellfabrik. Diese Projekte helfen uns, sowohl Erfahrungen zu sammeln als auch Success Stories zu produzieren. - ...


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    Antwort 6: Handlungsfelder und Erfolgsbeispiele einer humaneren „Industrie 4.0“
    Aus unserer Sicht erfordert eine direkte Beteiligung der Mitarbeiter an der Prozessentwicklung in der Industrie 4.0 die Beseitigung einer Anzahl bestehender organisatorischer und technischer Hürden. Eine beträchtliche Hürde ist vor allem der hohe Grad an Spezialisierung und die Techniklastigkeit der meisten heutigen Beschreibungssprachen für betriebliche Prozesse. Wir brauchen Modellierungssprachen, die nicht nur von den IT-Experten und Automatisierungstechnikern verstanden werden sondern auch von den Fachabteilungen: vom Mitarbeiter an der Maschine bis zum Produktionsmanager im Planungsbüro. Mit unserem innovativen Ansatz zur Prozessmodellierung, dem subjektorientierten Business Process Management (S-BPM), kommen wir dieser Anforderung schon sehr nahe: Mitarbeiter können eigenständig ...


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    Antwort 6: Relevanz des Menschen in der Industrie 4.0
    Wir sind überzeugt, dass der Mensch gerade in der Industrie 4.0 mehr denn je gebraucht wird. Die Diskussion über Roboter, die den Menschen ersetzen, ist schon Jahrzehnte alt. Tätigkeiten, für die eine Automatisierung sinnvoll und wirtschaftlich ist, werden nun einmal automatisiert. Das war schon Teil der dritten industriellen Revolution, und wird sich durch die vierte industrielle Revolution (Industrie 4.0) nur minimal verstärken. Was sich in der Industrie 4.0 aber ändern wird, ist die Rolle des Menschen: Wo er bisher ein eher passives Rädchen im täglichen Produktionsbetrieb war, wird er morgen ein eigenverantwortlicher, proaktiv mitdenkender Prozessgestalter. Warum? Stellen Sie sich einmal eine Produktionsanlage der nächsten Generation vor, in der eine Vielzahl von Sensoren, Aktoren und ...