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  • Klaus Stopp
    Notenbanken als Metronom der Finanzmärkte
    Notenbanken als Metronom der Finanzmärkte In den vergangenen Wochen standen die internationalen Kapitalmärkte im Zeichen möglicher Notenbankentscheidungen. Denn sowohl politische Ereignisse als auch Konjunkturdaten und Kommentare führender Notenbanker waren Anlass für Spekulationen bezüglich der weiteren Geldpolitik in Großbritannien, Japan, den USA, der Eurozone und der Schweiz. So hat sich die Bank of America bereits in der Hinsicht geäußert, dass in diesem Jahr noch 14 Zentralbanken die Leitzinsen senken werden. Genannt wurden in diesem Zusammenhang u.a. USA, China, Russland und Brasilien.   Ob auch die Europäische Zentralbank (EZB) sich zu einem solchen Schritt hinreißen lässt, ist nicht gänzlich unwahrscheinlich. So hat der noch amtierende EZB-Präsident, Mario Draghi, ...


  • Robert Halver
    Quo vadis, Finanzmärkte im 2. Halbjahr 2019?
    Quo vadis, Finanzmärkte im 2. Halbjahr 2019? Die Aktienmärkte gehen zwiespältig in die zweite Jahreshälfte. Es kämpft die Fundamentalbaisse gegen die Liquiditätshausse. Konkret treffen der Handelskonflikt und eine geostrategisch schwierige Gemengelage auf eine noch freizügigere Geldpolitik. Diese wiederum führt zu noch niedrigeren Zinsen und einem Anlagenotstand, der seine Befriedigung auch im Aktienmarkt findet.     Weltkonjunktur mit handelspolitischem Dynamikverlust Der hochgeschaukelte US-chinesische Handelskonflikt bleibt nicht ohne Folgen. Mit einem Mai-Wert von unter 50 zeigt der Einkaufsmanagerindex für das globale Verarbeitende Gewerbe erstmals seit Ende 2012 wieder Schrumpfung an. Je länger der Zollstreit tobt, umso nachhaltiger offenbart sich die Investitions- und ...


  • Robert Halver
    Die Fed lässt die Tauben aus dem Sack
    Die Fed lässt die Tauben aus dem Sack Auf ihrer Juni-Sitzung lässt die Fed ihren Leitzins zwar noch unverändert. Doch hat sie der eskalierende Handelskonflikt zwischen Amerika und China bereits veranlasst, ihre Inflationsprognosen zu senken. Damit ist die erste amerikanische Zinssenkung nur noch eine Frage der Zeit. Taubenhaft zeigt sich ebenso die EZB auf ihrem Notenbank-Forum im portugiesischen Sintra. Die Wiederaufnahme des globalen Lockerungszyklus steht bevor.     Die „Geduld“ der Fed ist am Ende Die Fed erklärt ihren Zinserhöhungszyklus für beendet. In ihren Zinsprojektionen - „dot plot“ genannt - sind für 2019 freilich noch keine Zinssenkungen vorgesehen. Und für 2020 kassiert die Fed zwar ihre bislang geplante Zinssteigerung ein und prognostiziert nun sogar eine ...


  • Robert Halver
    Rohstoffe – Spielball von (Geld-)Politik und Handelskrieg
    Rohstoffe - Spielball von (Geld-)Politik und Handelskrieg Konsequenterweise schlägt sich die Moll-Stimmung der Weltkonjunktur im Rohstoffsektor nieder. Während die lähmende Unsicherheit im transpazifischen Handelsstreit den Industriemetallpreisen zusetzt, leidet Öl auch unter der Befürchtung einer massiven Überversorgung. Gold dagegen ist angesichts der Vielzahl an Krisen ein begehrter sachkapitalistischer Vermögensbaustein. Zusätzlichen Auftrieb erhält das Edelmetall von entspannten Inflationsaussichten, die nicht nur jedem restriktiven Handlungsdruck der Notenbanken widersprechen, sondern sogar Zinssenkungen und Liquiditätsausweitungen in Aussicht stellen.   Der von der Citigroup ermittelte Economic Surprise Index für die Weltwirtschaft - er misst die Abweichung tatsächlicher ...


  • Robert Halver
    Aus ihrer geldpolitischen Rettungsnummer kommen die Notenbanken nie mehr heraus
    Aus ihrer geldpolitischen Rettungsnummer kommen die Notenbanken nie mehr heraus Wachsende Konjunktursorgen zwingen die EZB, ihre Wachstumsprognosen zu kappen. Folgerichtig verlängert sie ihr Versprechen unveränderter Leitzinsen und stellt nun frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2020 Zinserhöhungen in Aussicht, wenn überhaupt. Auch bei der Liquiditätsversorgung bleibt die EZB großzügig, wenn auch nur indirekt. De facto gewährt sie Banken für die Aufnahme neuer Langfristkredite sogar einen Zinsbonus, damit sie an Stelle der EZB mit dem Aufkauf von z.B. italienischen Anleihen Staatsfinanzierung betreiben. Selbst die zukünftige Wiederaufnahme von Anleihekäufen und/oder Zinssenkungen wird im EZB-Direktorium offenbar diskutiert. Gleichzeitig hat die US-Notenbank die Wende der Zinswende ...


  • Klaus Stopp
    Kurswechsel der Fed spielt Trump in die Karten
    Kurswechsel der Fed spielt Trump in die Karten Zumindest auf die Federal Reserve Bank (Fed) kann man sich verlassen. Wie immer werde die US-Notenbank angemessen reagieren, um den Wirtschaftsaufschwung zu stützen, versicherte ihr Chef Jerome Powell in dieser Woche anlässlich der zweitägigen Notenbank-Konferenz in Chicago mit Blick auf die Auswirkungen der Handelskonflikte, die sein Präsident immer wieder lostritt. Powell verzichtete diesmal auf die Aussage, die Fed werde es bei den Zinsen „geduldig“ angehen lassen. Aufgrund dieser Wortwahl wird an den Kapitalmärkten nun fest damit gerechnet, dass die Fed spätestens im Dezember die Zinsen senken wird – auch wenn Powell das Wort „Zinssenkung“ nicht in den Mund genommen hat. Dies käme D. T., dem Unberechenbaren, sehr zupass, zumal er in ...


  • Klaus Stopp
    US-Bürger zahlen einen Teil der Zeche im Handelsstreit
    US-Bürger zahlen einen Teil der Zeche im Handelsstreit Qualitätsmedien verstehen es abzuwägen und sämtlichen Möglichkeiten auf den Grund zu gehen - auch der Variante, inwieweit D. T., der Unberechenbare, im Handelsstreit mit China Recht haben könnte. Daher räsonieren Handelsblatt, FAZ, Spiegel oder SZ, genauso wie die Kapitalmärkte, derzeit über die Frage, ob sich Strafzölle auf Importe für die USA doch lohnen könnten. Schließlich gilt nach der gängigen Lehrmeinung, dass Freihandel am Ende allen Beteiligten zugutekommt. Doch in den USA boomt die Wirtschaft, im 1. Quartal 2019 gab’s ein Plus von mehr als 3%. Die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand seit 50 Jahren gesunken. Die Firmen produzieren an der Kapazitätsgrenze.     Strafzölle schlagen zu Buche Gilt also die ...


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