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    Antwort 6: Handlungsfelder und Erfolgsbeispiele einer humaneren „Industrie 4.0“
    Aus unserer Sicht erfordert eine direkte Beteiligung der Mitarbeiter an der Prozessentwicklung in der Industrie 4.0 die Beseitigung einer Anzahl bestehender organisatorischer und technischer Hürden. Eine beträchtliche Hürde ist vor allem der hohe Grad an Spezialisierung und die Techniklastigkeit der meisten heutigen Beschreibungssprachen für betriebliche Prozesse. Wir brauchen Modellierungssprachen, die nicht nur von den IT-Experten und Automatisierungstechnikern verstanden werden sondern auch von den Fachabteilungen: vom Mitarbeiter an der Maschine bis zum Produktionsmanager im Planungsbüro. Mit unserem innovativen Ansatz zur Prozessmodellierung, dem subjektorientierten Business Process Management (S-BPM), kommen wir dieser Anforderung schon sehr nahe: Mitarbeiter können eigenständig ...


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    Antwort 1: #NextAct für #NextMES?
    Die Anwendbarkeit der Innovationen ist meiner Erfahrung nach sehr stark abhängig von der Fähigkeit betroffener Unternehmen und Menschen, Veränderungen zu akzeptieren bzw. sogar anzustreben. Der an vielen Stellen bereits diskutierte Begriff des Change-Managements gewinnt mit Industrie 4.0 enorm an Bedeutung. Lassen Sie mich das an zwei Beispielen erläutern: Einer unserer heutigen MES-Anwender hat es geschafft, durch die systematische Erfassung von Daten in der Produktion und einer anschließenden Optimierung, die Aufträge aus drei Schichten mit dem gleichen Personal auch in zwei Schichten zu erledigen. Dadurch stiegen die Maschinennutzgrade enorm an. Mit der anschließenden Wiedereinführung der dritten Schicht mit den ehemals abgezogenen Mitarbeitern steht nun Kapazität für zusätzliche ...


  • kletti_1777_2.jpg
    Antwort 1: Neues Produktionsparadigma im Zeitalter von Digital, Industrie 4.0 …
    Wie bereits von vielen Experten und in zahlreichen Fachmedien genannt, wird sich Industrie 4.0 eher als Evolution manifestieren. Daher wird auch der Paradigmenwechsel eher schrittweise als sprunghaft stattfinden. Im wesentlichen werden sich die bereits heute angestrebten Ziele noch weiter herauskristallisieren. Damit meine ich vor allem die Effizienz und die Flexibiltät der Produktionssysteme. Denn nur so können diese auch langfristig wirtschaftlich und wettbewerbsfähig bleiben. Mit diesem Paradigmenwechsel wird auch eine Veränderung der klassischen Automatisierungspyramide einhergehen – eine komplette Auflösung wird meiner Meinung nach nicht stattfinden. Die Grenzen zwischen ERP, MES und Shopfloor werden damit fließender und in vielen Fällen auch abhängig vom konkreten Anwendungsfall ...


  • SAP Deutschland SE & Co. KG
    RE: ( 8 ) Industrie 4.0 und der Standort Deutschland
    Deutschland ist einer der stärksten Industriestandorte weltweit und zugleich der führende Fabrikausrüster. Mit seinen traditionellen Stärken im Maschinen- und Anlagenbau einerseits sowie im Bereich der Eingebetteten Systeme und Automatisierungstechniken andererseits ist Deutschland prädestiniert, die Potenziale von Industrie 4.0 für sich zu nutzen und damit seine Führungsposition in der Produktionstechnik auszubauen. Regierungen und Industrieverbände sehen in einer neuen Fertigungsumgebung klare Chancen für die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen und wirtschaftlichem Wachstum. Ein gutes Beispiel hierfür sind die USA: Hier erwarten Experten, dass durch Lohnkostenangleichung und höhere Energieunabhängigkeit Fertigungskapazitäten ins eigene Land zurückgeholt werden können. Im Jahr 2012 ...


  • Standard Rückfall-Bild
    Stefan Heng
    21.05.2014
    RE: ( 10 ) Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft
    Eine moderne Organisationsstruktur schafft mehr Flexibilität in der Produktion. Diese zeitliche und räumliche Flexibilität dürfte für viele Arbeitnehmer attraktiv sein. Damit wiederum ist dies auch ein Argument im sich mit der demografischen Entwicklung wandelnden Arbeitsmarkt und dem perspektivisch immer stärkeren Fachkräftemangel. So zählt das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) Köln 123.000 Fachkräfte im naturwissenschaftlich-technischen Bereich, die bereits heute fehlen. BITKOM sieht 39.000 IT-Stellen, die nicht besetzt werden können, weil Experten fehlen. Die Unternehmen, die moderne flexible Arbeitsmodelle bieten, sollten im Wettbewerb um die immer knapperen besten Mitarbeiter gute Chancen haben; dies gilt umso mehr, wenn sie sich auch konzeptionell bei der notwendigen Fort- und ...


  • MHP - A Porsche Company
    RE: Eigener Beitrag für Zukunftsfähigkeit und Transformation 4.0?
    Für uns ist die Industrie 4.0 eines unserer Top-Themen. Um dies zu unterstreichen, haben wir einen Arbeitskreis aus Experten aus allen Bereichen unseres Unternehmens ins Leben gerufen. Dieser führt die technischen und fachlichen Einzelaspekte und Lösungen zu einem gesamtheitlichen Bild zusammen und erarbeitet auch unter Berücksichtigung der Anforderungen unserer Kunden die richtigen Antworten. In diesem Rahmen haben wir bereits mehrere Pilotprojekte mit unseren Kunden gestartet. So zum Beispiel die Steuerung von Logistikketten mithilfe von RFID, der Einsatz direkter Datenquellen in der Produktion sowie Pilotprojekte zu den Themen Big Data und Predictive Analytics. Auf der Kooperations- und Partnerseite sind wir im Vorstand des Bitkom-Arbeitskreises Industrie 4.0 vertreten. Und wir ...