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    RE: ( 4 ) Welchen Einfluss werden SaaS und die Cloud auf die Produktion mit MES haben?

    Autor : Michael Möller | gbo datacomp GmbH | 19.08.2011
    Der zielführende Einsatz von Cloud Computing stellt die Produktionsebene in der Tat vor einige Herausforderungen. Im Vergleich zu ERP-Systemen sind MES-Lösungen wesentlich enger mit Echtzeitprozessen auf der Fertigungsebene verknüpft. Dies bedeutet, treten geringe Performance Probleme innerhalb der Cloud auf, resultieren daraus oft schwerwiegende Störungen auf Plant Floor Ebene. Exemplarisch dafür ist, das MES-Systeme, die stark industrie- und prozessspezifisch ausgelegt sind, ein hohes Maß an kundenindividuellem Customizing aufweisen müssen. Zusätzlich ist es unabdingbar, schnell und effizient innerhalb des MES auf neue Anforderungen oder Prozessänderungen zu reagieren. Aus diese Gründen darf man den Einsatz vollkommen cloud basierter Systeme innerhalb der Fertigung derzeit durchaus noch ...
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    RE: ( 4 ) Wie entwickelt sich der MES-Software-Markt Ihrer Einschätzung nach?

    Autor : Michael Möller | gbo datacomp GmbH | 19.08.2011
    Im Moment ist ganz klar festzustellen, dass immer mehr Firmen sich für einheitliche und dynamisch ausbaubare Lösungen im MES-Bereich interessieren, die eine gezielte Erfassung von Daten ermöglichen und gleichzeitig deren Visualisierung innerhalb eines individuellen Kennzahlensystems sicherstellen. Dieses wachsende Interesse führt natürlich auch zukünftig zu einer weiter stark ansteigenden Marktabdeckung in diesem Segment. Der Anteil von Best-of-Breed Lösungen wird dabei mit Sicherheit weiter zunehmen. Hauptgründe dafür sind die oftmals MDE-gestützte Prozessnähe und der detallierte, real-time fähige Datenbestand. Nur so ist gewährleistet, dass bei der Erfassung zahlreicher Prozessparameter eine flexible Handhabung der fertigungsrelevanten Prozesse erfolgt. Hier stoßen ERP-Systeme zumeist ...
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    RE: ( 4 ) Können Sie die Kriterien für die MES-Auswahl an einem Beispiel erläutern?

    Autor : Michael Möller | gbo datacomp GmbH | 19.08.2011
    MES / Best Practice im Bereich Medizintechnik   Basierend auf durchgeführten Multimomentstudien innerhalb festgelegter Fertigungsbereiche wurde die Entscheidung getroffen, ein MES-System für den Bereich der Bearbeitungszentren (Losgröße zwischen 50 und 5000 Teile) einzuführen. Als Ziel wurde dabei der automatisierte Austausch von Auftrags- und Qualitätsdaten zwischen Maschinen/Anlagen, MDE und SAP ERP definiert. Präferierte MES Funktionalitäten innerhalb des Anforderungsprofils waren demzufolge die Maschinen- und Betriebsdatenerfassung sowie die Erfassung und das Monitoring von Qualitäts- Produktionsdaten und Kennzahlen. 6smme Dienstlesingbebot gungenr Wartungsvertrag obligat_________________________________ls auch online erbracht werden..   Der Hauptnutzen für den Kunden nach ...
  • Bernhard Klimm

    RE: ( 3 ) Welchen Einfluss werden SaaS und die Cloud auf die Produktion mit MES haben?

    Autor : Bernhard Klimm | SALT Solutions AG | 19.08.2011
    „Software as a Service“ bzw. Cloud-Anwendungen im Produktionsbereich sind nach meiner Erfahrung heute keine prinzipiellen technischen Herrausforderungen mehr. Fertigungseinrichtungen lassen sich mit sehr hoher Datensicherheit und Verfügbarkeit an MES-Server irgendwo in einem Rechenzentrum anbinden. Hier kommen eher psychologische Fragen ins Spiel: Vertrauen die Fertigungsmitarbeiter einem solchen Konzept oder muss es unbedingt der „eigene“ MES-Server im Meisterbüro sein? Insbesondere bei dieser Frage punkten dann MES-Lösungen, die sehr gut skalieren, d. h. auf einer sehr breiten Palette an HW-Konfigurationen sowohl lokal wie zentral einsetzbar sind. Entscheidend für den Erfolg ist, wie gut IT- und Anwendersupport in jedem Fall funktionieren. Die beste Anwenderzufriedenheit erreicht ...
  • Bernhard Klimm

    RE: ( 3 ) Wie entwickelt sich der MES-Software-Markt Ihrer Einschätzung nach?

    Autor : Bernhard Klimm | SALT Solutions AG | 19.08.2011
    Betrachtet man die allgemeinen Rahmenbedingungen in der Fertigungsindustrie - wie etwa stetig wachsende Variantenvielfalt, immer kürzere product life cycles und kostengetriebene Entscheidungen für oder gegen Produktionsstandorte – muss die Produktions-IT dem Rechnung tragen. Konkret bedeutet das: ERP- und MES-Ebene müssen nahtlos, fehlerfrei und praktisch in Echtzeit zusammenarbeiten, dürfen aber auch immer weniger Betriebskosten verursachen. Der klassische IT-Ansatz, ERP vom Anbieter X und MES von der Firma Y wird da zunehmend problematisch. Anbieter X muss ja für alle MES-Lösungen am Markt eine Antwort haben, die Firma Y alle ERP-Systeme am Markt optimal unterstützen. Hier werden sich zukünftig Softwareanbieter leichter tun, die von der direkten Maschinenanbindung (MDE) bis zur ...
  • Bernhard Klimm

    RE: ( 3 ) Können Sie die Kriterien für die MES-Auswahl an einem Beispiel erläutern?

    Autor : Bernhard Klimm | SALT Solutions AG | 19.08.2011
    Ein typisches Beispiel dafür sind Leitstands- und Feinplanungsfunktionen, die als Muß einer MES-Lösung anzusehen sind. In der Tat haben viele ERP-Implementierungen mit der Planung gegen begrenzte Kapazitäten oder andere fertigungstechnische Restriktionen ihre Probleme. Auch die von den Disponenten geforderten interaktiven Leitstandsfunktionen sind häufig nicht verfügbar. Die dafür benötigten Informationen wie Stücklisten, Arbeitspläne, Maschinen- und Personalkapazitäten sowie Auftragssequenzen sind jedoch fast vollständig im ERP-System vorhanden. Ist es wirklich eine Option, diese umfangreichen Informationen für alle Dispositionsläufe – die zeitnah und mehrfach innerhalb einer Schicht stattfinden sollen – in das MES zu übertragen, diese bei Änderungen dort redundant zu pflegen und ...
  • Bernhard Klimm

    RE: ( 3 ) Was sind die Kriterien für die Auswahl von MES-Softwarelösungen?

    Autor : Bernhard Klimm | SALT Solutions AG | 19.08.2011
    Gerade unter dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit finden sich relevante Kriterien für die Auswahl einer MES-Lösung interessanterweise zunächst auf der ERP-Ebene der Produktionsunternehmen. Hier sind ja bereits signifikante Anteile der IT-Budgets investiert worden. Die Kernfrage ist: Wie gut (oder eben weniger gut) unterstützt die vorhandene ERP-Implementierung bereits die Prozesse auf der Fertigungsfläche? Bei objektiver Betrachtung stößt man nicht selten auf die Tatsache, dass produktionsunterstützende Funktionen des vorhandenen ERP-Systems gar nicht oder nur teilweise genutzt werden. Hier die Entscheidung abzuleiten, es müsse eine MES-Lösung her, die dieses Defizit kompensiert, ist wirtschaftlich fatal. Zum einen werden bereits getätigte ERP-Investments nicht optimal genutzt, zum ...
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