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  COMPETENCE REPORT 13 25/03/2019  

Fokus Transformation: Mit der Digitalisierung Mitarbeiterwünschen gerecht werden

Sehr geehrte(r) Martina Mustermann,

Messe und Awards als Indikatoren

Die vergangene Messe Zukunft Personal, insbesondere der HR Innovation Award und die Nachfrage, die wir auf der Messe erlebt haben, haben es belegt: Workforce Management und Arbeitszeitmodelle sind aktuell wie nie zuvor, um Digitalisierung und Mitarbeiterwünsche zusammenzudenken. Dass klassische „nine-to-five-Modelle“ schon lange Zeit ausgedient haben, ist inzwischen allseits bekannt.

Stattdessen geistern Begriffe wie Flexibilität oder Work-Life-Balance viel durch die Medien – leider häufig nur als Schlagwörter. Aber was steckt wirklich dahinter und wie kann man den Wünschen vieler Mitarbeiter nach einer besseren Work-Life-Balance und mehr Familienfreundlichkeit gerecht werden?

Was steckt hinter der neuen Flexibilität?

Denn einen Fehler sollte man nicht machen und die junge Generation abstempeln, indem man ihr Bequemlichkeit oder zu hohe Ansprüche unterstellt. Vielmehr scheint es so, dass diese Generation andere Werte hat. Sie will sich mit ihrer Arbeit identifizieren und etwas Sinnvolles leisten. Gleichzeitig ist der Wunsch, auch Zeit für Privates zu haben, groß. Daher sind Eigenverantwortlichkeit und Flexibilität oft wichtiger als ein gewisses Gehalt.

Diese junge Generation von Fachkräften ist von Kindesbeinen an mit digitaler Technologie aufgewachsen, gehört also zu den „Digital Natives“. Damit sind diese jungen Talente, besonders vor dem Hintergrund des akuten Fachkräftemangels, besonders interessant für Unternehmen und stellen in mancher Hinsicht den „idealen“ Mitarbeiter dar.

Im Gegenzug erwarten die Fachkräfte eine moderne Mitarbeiterführung inklusive flexibler Arbeitszeiten.

Mit Klischees muss aufgeräumt werden

Gerade auch gut ausgebildete junge Frauen wollen „alles“ und nicht mehr zwischen Familie und Karriere wählen müssen. Das Klischee des Mannes als Ernährer der Familie und der Frau als Erzieherin der Kinder passt in vielen Fällen heute nicht mehr. Dies zeigt sich auch indem viele Männer ebenfalls einen Teil der Elternzeit wahrnehmen. Die skandinavischen Länder haben uns in dieser Hinsicht einiges voraus. Aber neben den familienpolitischen Dingen, die es auf Bundesebene zu überdenken gilt, müssen eben auch Unternehmen aktiv werden und ihren Mitarbeitern und insbesondere Mitarbeiterinnen andere, flexiblere Möglichkeiten bieten als bisher.

Digitalisierung zur Mitarbeiterbindung

Um die qualifizierten Fachkräfte für das eigene Unternehmen gewinnen, begeistern und auch binden zu können, können sich Unternehmen die Digitalisierung zu Nutze machen, indem sie in neue Technologien investieren, die mehr Flexibilität hinsichtlich Ort und Zeit der Arbeit ermöglichen. Dies zeigt auch die Studie „New Work(ing Time): Was bedeutet die Digitalisierung der Arbeit für das Personalmanagement? Eine empirische Analyse der Einstellungen von Beschäftigten“ von Christian Rüttgers und Katharina Hochgürtel.

Die Studie mit 500 Teilnehmern zeigte 2017 u.a., dass „mit einer höheren Nutzungsintensität mobiler IKT, Telearbeit, einem Modell flexibler Arbeitszeiten sowie der Möglichkeit der digitalen Erfassung von einzelnen Projekt- und/oder Arbeitszeiten […]eine höhere wahrgenommene Flexibilität der Mitarbeiter“ einhergehen. Zudem geht „mit einem digitalen Personaleinsatzplanungssystem […] ein höheres Gerechtigkeitsempfinden der Mitarbeiter mit dem Verfahren und den Ergebnissen einher. Stärkere Ausprägungen der Gerechtigkeitsdimensionen sind wiederum mit höherer Mitarbeiterbindung und Arbeitszufriedenheit assoziiert. Aus dieser Perspektive kann eine digitale gegenüber einer analogen Personaleinsatzplanung also handfeste Vorteile aufweisen und sich eine Umstellung dementsprechend lohnen.“

Workforce Management für bessere Work-Life-Balance & Familienfreundlichkeit

Die Studie zeigt also, dass die Digitalisierung von HR bzw. die intelligente Nutzung von Workforce Management Systemen maßgeblich zur Gewinnung und Bindung von gut ausgebildeten Fachkräften beitragen kann.

• Zum einen steigt der Anspruch an die effiziente und strategische Gestaltung von HR-Abläufen stetig. Die Digitalisierung birgt dabei ein enormes Potenzial, das mit einem Wandel der Instrumente und auch der Aufgabenfelder einhergeht. Administrative Routinetätigkeiten können und müssen standardisiert bzw. automatisiert werden. Nur so können Personaler der vielfach geforderten Rolle als strategischer Partner gerecht werden.

• Zum anderen trägt die Nutzung von Workforce Management Systemen dazu bei, flexible Arbeitszeiten sowie eine gerechte Personaleinsatzplanung zu ermöglichen.

Denn wer es schafft, seine Arbeitskräfte nach ihren Qualifikationen, ihrem Können und auch nach ihren persönlichen Wünschen einzusetzen, gewinnt auf ganzer Linie. Nur so können die Mitarbeiter ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen und sind zugleich viel motivierter, weil ihre individuellen Bedürfnisse Berücksichtigung finden. Altersgerechte Arbeitsplätze und neue Arbeitszeitmodelle müssen geschaffen werden. Auch den zunehmenden Wunsch der Mitarbeiter, Beruf und Familie in Einklang zu bringen sowie Freizeit neben dem Beruf genießen zu können, gilt es zu berücksichtigen. Zudem ist es wichtig, für die junge Generation attraktive Arbeitszeitmodelle zu schaffen, die kreatives Arbeiten, aber auch Weiterbildungen ermöglichen.

Eine wohlüberlegte und fundierte Personalplanung ist daher unverzichtbar. Sie sorgt nicht nur für Effizienz- und Effektivitätsvorteile auf Seiten des Unternehmens, sondern auch für eine höhere Mitarbeiterbindung, wenn die mögliche Flexibilität die Wünsche der Mitarbeiter soweit wie möglich berücksichtigt.

Teilzeitkontingente, Lebensarbeitszeitmodelle oder auch lebensphasenorientierte Arbeitszeiten können in Workforce Management Lösungen parametriert werden und finden somit bei der Planung automatisch Berücksichtigung. So wird der Einsatz von Software zu einem strategischen Werkzeug der Mitarbeiterbindung und führt dazu, dass Personalressourcen intelligenter und effizienter eingesetzt werden. Hinzu kommt, dass die Personaleinsatzplanung automatisch und damit objektiv – also ohne jeglichen Nasenfaktor – erfolgt.

Wunschbuch & Diensttauschbörsen beziehen Mitarbeiter mit ein

Bei der Nutzung eines Wunschbuchs können Mitarbeiter ihre persönlichen Arbeitszeitwünsche hinterlegen. Auch besteht für Mitarbeiter die Möglichkeit, Dienste über eine Diensttauschbörse selbständig zu tauschen bzw. zum Tausch anzubieten. Die Überprüfung der notwendigen Mitarbeiterqualifikation erfolgt in der Software automatisch. Hierdurch wird eine Grundlage für zufriedene und motivierte Mitarbeiter gelegt.

Auch hier wird deutlich, dass die Nutzung von Software Transparenz in die Planung bringt. So lässt sich auch beispielsweise auf einen Blick erkennen, wer wann gearbeitet hat, sowie nachweisen, dass die Planung gerecht und gleichverteilt für alle Mitarbeiter erfolgt ist.

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