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  COMPETENCE REPORT 28 10/07/2020  

Fokus Corona-Krise: Warum die Digitalisierung nicht nur im Home Office hilft, #NextTalk Dr. Annina Hering

Sehr geehrte(r) Martina Mustermann,

Komplett Digital –
aber mit echtem Nutzen

Woche 10 der Corona-Zeitrechnung. Geht es Ihnen genauso wie mir, dass sich die Situation immer noch etwas unwirklich anfühlt? Die Arbeit geht weiter, aber sie ist auf einmal komplett digital. Da ist sie erstmal, die „neue Normalität“. Bis der Impfstoff da ist oder die Infektionszahlen sich auf ein vernachlässigbares Niveau eingeschwungen haben.

Pandemie und Digitalisierung gehören zusammen

Drei Themen stechen in der aktuellen Situation hervor: neben Virologie und Wirtschaft ist es die Digitalisierung, die kritisch für die Zusammenarbeit geworden ist. Pandemie und Digitalisierung gehören zusammen. Jenseits der Arbeit im Homeoffice arbeiten Betriebe daran, die Produktion oder die Erbringung ihrer Dienstleistungen wieder ans Laufen zu bringen. Der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesarbeitsministeriums beschreibt sehr konkret, wie Unternehmen den Anforderungen des betrieblichen Gesundheitsschutzes nachkommen müssen. Wie kann Digitalisierung hier helfen?

1. Infektionsketten nachverfolgen mit CoronaTracern

Um Infektionsketten so genau wie möglich nachzuverfolgen, wird im öffentlichen Raum viel über Tracing-Apps diskutiert. Diese sind aber ungeeignet für den Einsatz in Betrieben, zum einen, weil Mitarbeiter nicht gezwungen werden können, die App auf ihrem privaten Smartphone zu installieren, zum anderen, da die Identität der Betroffenen bei den Apps anonym bleiben soll. „CoronaTracer“ sind eigens für den Einsatz in Betrieben entwickelt.

Tracer sind kleine, wartungsfreie Geräte, die Mitarbeiter wie Mitarbeiterausweise bei sich tragen können. Sie zeichnen für den Infektionsschutz relevante Kontakte zwischen Mitarbeitern – genauer gesagt mit anderen CoronaTracern – anonym auf.

Wenn ein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt, wird sein CoronaTracer von einer vertrauenswürdigen Stelle, z. B. der Personalabteilung, ausgelesen und die Tracer-Kontakte auf die Mitarbeiter gemappt. So werden nur genau die Mitarbeiter nach Hause geschickt, die tatsächlich einer Infektionsgefahr ausgesetzt waren. 

Fehler in der Einsatzplanung, die z. B. eine Kontaktperson weiterhin für operative Dienste einteilt, kann man digital überprüfen. Genau das haben wir im Rahmen einer digitalen Infektionsschutzlösung umgesetzt.

2. Information fließt digital

Die jetzige Situation erfordert oft jede Woche neue Dienstpläne passend zu der jeweiligen Situation, regelmäßig auch Umplanungen. Damit die Kommunikation solcher Änderungen nicht zum Flaschenhals der Unternehmensflexibilität wird, sind digitale Kommunikationslösungen fast unabdingbar, wenn man vermeiden will, dass Hunderte oder Tausende Mitarbeiter einzeln angerufen werden müssen. Die Pläne können mittels künstlicher Intelligenz und digitaler Entscheidungsintelligenz automatisiert erstellt werden.

Und mit einem mobilen Antragswesen können auch Anträge auf Urlaub oder Freizeitausgleich schnell verarbeitet werden. Wer Ansammlungen an den Zeiterfassungsgeräten vermeiden will, kann auch eine mobile Zeiterfassung integrieren – einfach vom Smartphone des Mitarbeiters, ohne besondere Vorkehrungen oder die Installation von Apps.

3. Digital echte Partner finden

Wer krisenbedingt mehr oder weniger Personal benötigt, findet ebenfalls die Lösung im digitalen Raum: TeamTausch ist eine branchenübergreifende Internetplattform, die Unternehmen mit Über- und Unterlast zusammenbringt. McDonald’s und Aldi haben es vorgemacht. Das kann z. B. auf Basis einer Ausnahmeregelung im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz erfolgen, die gelegentliche Entleihen von Arbeitnehmern ohne die üblichen Genehmigungsverfahren erlaubt – oder auf Basis befristeter Arbeitsverträge beim Zielunternehmen.

All solche digitalen Mittel sind zunehmend Facetten der „neuen Normalität“. Diese Facetten sind auch über die aktuelle Situation hinaus nützlich, wenn die gesundheitliche Dimension hoffentlich bald zu einer anderen Dimension von Normalität zurückkehrt.

In der Zwischenzeit wünsche ich uns allen Gesundheit, Geduld und einen unerschütterlichen Konstruktivismus.

Jörg Herbers, INFORM GmbH

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