Veröffentlicht am 09.12.2011

Wesentlicher Treiber an eine Zeitwirtschaft bzw. Personaleinsatzplanung wird zukünftig der immer größere Bedarf an Flexibilität sowohl von Unternehmen als auch von Mitarbeitern sein. Einerseits müssen die Unternehmen im globalen Wettbewert immer wirtschaftlicher und damit produktiver werden, andererseits sehen sich Mitarbeiter immer neuen Herausforderungen wie z.B. der finanziellen Notwendigkeit des Doppelverdienstes bei gleichzeitiger Betreuung von Kindern oder Angehörigen konfrontiert.

 

Neben guten und innovativen Produkten wird die gute Lösung dieses Spannungsfeldes einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für Unternehmen in der Zukunft sein. Denn dies bedeutet Wirtschaftlichkeit auf der einen Seite und Bindung bzw. Gewinn von guten Mitarbeitern auf der anderen Seite.

 

Aktuell sind Handel, Call-Center und Logistikdienstleister sehr prädistiniert, in diesen Branchen ist aber auch bereits eine relativ gute Durchdringung von Personaleinsatz-planungslösungen vorhanden. Zunehmend wächst aber auch der Bedarf in anderen Branchen wie z.B. der Produktion und den operativen Bereichen bei Finanzdienstleistern.

Die Produktion sieht sich zunehmend mit kleineren Auftragsgrößen bis hin zu Einzelfertigungen konfrontiert, was den Einsatz von klassisch rollierenden Schichträdern faktisch unmöglich macht. Bei Finanzdienstleistern gibt es zur Verbesserungen des Services immer mehr Servicelevel-Agreements, die die abarbeitung von Geschäftsvorfällen innerhalb eines bestimmten Zeitraums vorsehen. Dies ist ohne eine bedarfsorientierte Personaleinsatzplanung nicht mehr möglich.

 

Auch altersgerechte Arbeitszeitmodelle, die z.B. einen zeitlich verrringerten Einsatz älterer Mitarbeiter vorsehen sind mit rollierenden Schichtsystemen nicht mehr zu händeln. Konkret heißt das, dass alle Unternehmen, die mengengesteuert sind, schwankende Bedarfe haben oder aus anderen Gründen feste Schichtsysteme aufgeben müssen um eine Personaleinsatzplanung nicht herumkommen. Inwieweit bzw. in welchem Maße dafür Softwareunterstützung notwendig ist, kommt auf den jeweiligen Planungsprozess an.