Veröffentlicht am 02.08.2010

In einer aktuellen Übersicht zu Change Management Studien (Claßen 2008: 295–327) wird deutlich, dass empirische Analysen über die Gestaltung des Wandels zumindest quantitativ und teilweise auch qualitativ in der jüngeren Vergangenheit merklich zugelegt haben. Selbst in der kurzen Zeitspanne seit dieser Zusammenstellung haben wir bereits mehr als zwei Dutzend weitere Change Management Studien entdeckt (und mit Sicherheit so mancherlei übersehen). Dieses Bild hat am Beginn und selbst bis weit in die Mitte der gerade zu Ende gehenden Dekade noch völlig anders ausgesehen. So haben wir vor Kurzem feststellen müssen: „Mit Blick auf die Relevanz des Themas Change Management ist es nach wie vor erstaunlich, im deutschsprachigen Raum und auch darüber hinaus nur wenige tiefer schürfende Vergleichsstudien zu finden. Die bisherigen Analysen aus Theorie und Praxis beschränken sich entweder auf ausgewählte Teilaspekte wie etwa Restrukturierungen, die Wirksamkeit einzelner Methoden oder sozioemotionale Effekte auf die Mitarbeiter. Zudem finden sich immer wieder Detaildarstellungen singulärer Change Programme wie etwa Post Merger Integrationen als Einzelfallstudien.“ (Claßen/von Kyaw 2008: 8.)

Doch das hat sich, wie gesagt, deutlich gewandelt. Und es fällt zunehmend schwer, den Überblick zum – durch Erkenntnis und/oder aus Vermarktung motivierten – Studien-Output aus Universitäten und Beratungen zu behalten. Diese Konkurrenz spornt aber auch an, weiterhin mitzuhalten und vielleicht sogar vorzulegen. Mit der Studie „Change Management 2010“ von Capgemini Consulting möchten wir die aktuelle Situation bei Veränderungsprozessen in großen deutschen, österreichischen und schweizerischen Organisationen ermitteln. Diese vierte Studie (mit Analysen aus 2009) ist eine Aktualisierung und Weiterentwicklung unserer drei bereits umfänglichen Analysen aus den Jahren 2003, 2005 und 2008 (mit Analysen aus 2007). Einige Aspekte wurden im Vergleich zu den Vorgängern vertieft oder sogar erweitert, andere Themen – bei denen keine veränderten Ergebnisse zu erwarten waren – ersatzlos gestrichen. Wir haben diesmal kräftig „ausgemistet“. Fragestellungen und Antwortkategorien der bereits zuvor analysierten Dimensionen des Change Managements wurden weitgehend konstant gelassen, um einen Vergleich über die Zeit hinweg.

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