Veröffentlicht am 05.07.2002

Die Nutzung des Internets als Plattform für die Beschaffung ist eine der Konsequenzen, die eine zunehmende Anzahl von Unternehmen aus der Globalisierung und Virtualisierung der Märkte ziehen. Die vielfältigen Möglichkeiten der elektronisch unterstützten Unternehmensversorgung werden unter dem Begriff E-Procurement zusammengefasst. Um das E-Procurement-Potenzial eines Unternehmens wirtschaftlich optimal auszuschöpfen, ist die richtige Beurteilung der zu beschaffenden Produkte notwendig. Dieser Beitrag stellt deshalb auf Basis der Erkenntnisse des Bereichs Logistik der Technischen Universität Berlin und den Erfahrungen der Siemens AG ein Portfolio zur Bewertung der E-Procurement-Fähigkeit eines Unternehmens und seiner Beschaffungsgüter vor. Mit Hilfe dieses Versorgungsportfolios werden daraufhin Strategien und geeignete Instrumente zur "Elektronifizierung" der Versorgung abgeleitet. Die Versorgung schließt in diesem Zusammenhang die Beschaffungs-, Einkaufs- und begleitenden Logistikaktivitäten ein. Geeignete Instrumente und Konzepte für das E-Procurement werden in einem nächsten Schritt den identifizierten Normstrategien zugeordnet. Um einen kurz-, vor allem aber langfristigen Erfolg dieser Strategien und Instrumente zu gewährleisten, werden anschließend Controllinginstrumente beschrieben, die bei der Planung, Steuerung und Kontrolle des E-Procurements ganzheitlich unterstützen.

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