Veröffentlicht am 25.10.2019

Das heute am weitesten verbreitete Verständnis von WFA zielt auf die weichen Seiten von HR

Unter Workforce Analytics (WFA) wird heute mehrheitlich die Analyse von Daten, bezogen auf Stellenplanung, Recruiting, Fluktuation, Vergütung oder Personalentwicklung verstanden. Mit Hilfe von statistischen Auswertungen der hierzu verfügbaren Daten wird versucht, den Einfluss verschiedener Parameter auf den Unternehmenserfolg sowie akute Handlungsfelder für das Personalmanagement zu identifizieren.

Versprochen wird von den Predigern dieser neuen Disziplin, den Einfluss von Schulungsmaßnahmen auf das Unternehmensergebnis vorhersagen zu können oder welche neu eingestellten Mitarbeiter das Unternehmen im ersten Jahr wieder verlassen werden. In sehr großen Unternehmen mag man solche Zusammenhänge statistisch nachweisen können (selbst dann kann man sich fragen, ob durch immer weitere Schulungen das Ergebnis weiterhin linear gesteigert werden kann – vielleicht sollte man dann alle Mitarbeiter durchgängig nur noch zu Schulungen schicken?). In einem mittelständischen Unternehmen dürfte es hingegen eher fragwürdig sein, aus vier bis fünf Fortbildungen pro Jahr plus der für alle obligatorischen Sicherheitsunterweisung, Rückschlüsse auf erzielbaren Umsatz und Gewinn zu ziehen.

Ein Auszug aus dem Buch "Next Workforce Management – Competence Book Nr. 27: Im Zeitalter von Regulation, KI und Humanzentrierung".
Das ganze Buch finden Sie hier.

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