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  • Martin Bartonitz

    RE: Wie wird Arbeit neu definiert?

    Sicher ist, dass Menschen, die in einem zu starren Korsett arbeiten und denen kein Vertrauen entgegen gebracht wird, wenig Freude bei der Arbeit verspüren, und damit sicher auch nicht kreativ und innovativ sind. Ganz im Gegenteil, die Gallup-Studien zeigen gleichbleibend auf, dass Menschen, die überwiegend eintönigen Tätigkeiten nachgehen müssen und denen keinerlei Kreativität zugetraut wird (ich schreibe extra nicht „abgefordert“!) entweder schon innerlich gekündigt haben oder zumindest nur Dienst nach Vorschrift machen. Nur ca. 15% der Mitarbeiter seien so emotional an ihre Firma gebunden, dass sie sich richtig reinhängen. Was für eine Verschwendung an Ressourcen! Daher bin ich absolut dafür, alles zu automatisieren, was irgendwo eintönige Arbeit ist. Zumal auch hier die meisten Fehler ...
  • SER Solutions Deutschland GmbH

    RE: ( 2 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Autor : SER Solutions Deutschland GmbH | 24.06.2015
    Ich bin einst Zeuge eines Gesprächs geworden, bei dem ein Kunde im Zuge eines komplexes Prozesses bei einer Verifikationsaktivität gefragt hat: „Und das macht ein Mensch!?“. Woraufhin der Projektleiter geantwortet hat: „Ja, etwas Besseres haben wir nicht“.Dies als kleine Andeutung zur eigentlichen Selbstverständlichkeit, dass der Mensch im Mit-telpunkt steht. Der Wert unserer Schöpfung schafft die Wertschöpfung. Ohne Freiheitsgrade geht das nicht.
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    Frage 5

    Frage 5 ist die wichtigste Frage, "Wie wird Arbeit neu definiert". Das meint zumindest Winfried Felser von der Competence-Site. Die Frage sollte nicht als Anhängsel einer ominösen BPM-Roundtable-Runde entschwinden: http://on.fb.me/18Z0LuI[/Zitatanfang] "Hallo Herr Ulrich Kampffmeyer, hallo Herr Martin Bartonitz, hallo Herr Lustig, mir ist natürlich direkt die Frage 5 aufgefallen. Der Spiegel hat das Thema auch schon aufgegriffen. Eigentlich dürfen wir die volkswirtschaftliche Dimension nicht in einerFrage 5 eines BPM-VR verstecken, sondern sollten diese Master-Frage separat thematisieren. Was bleibt am Ende der Arbeit und sind Generation Y, Z, ... schon darauf vorbereitet, wenn der Arbeits-Anbieter-Markt kippt. Auch heute war das wieder Thema beim Mittagessen mit einigen unserer Experten. ...
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    re:publica | “Das Ende der Arbeit” | #rp13

    re:publica 2013 | "Das Ende der Arbeit" | #rp13 | Vortrag von Johannes Kleske "Das Ende der Arbeit - Wenn Maschinen uns ersetzen" | Video auf Youtube http://bit.ly/Ende-der-Arbeit
  • Sven Schnägelberger

    RE: ( 5 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Autor : Sven Schnägelberger | BPM&O-Akademie GmbH | 24.06.2015
    Ich hoffe sehr, dass Unternehmen BPM Technologien nicht dazu benutzen um Ihre Mitarbeiter zu entmündigen. Standardisierung und überhöhter Formalismus können auch ein Fluch sein. Sinnvoll eingesetzt allerdings erleichtern diese Technologien den Arbeitsalltag der Mitarbeiter und entlasten sie von nervenden Routinearbeiten. Je mehr Zeit die Mitarbeiter für Eigeninitiative und Kreativität hat, umso besser. Der Ansatz der Prozessorientierten Unternehmensführung ist übrigens darauf ausgerichtet den Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung und Raum für Kreativität zu geben.
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    RE: ( 6 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere. Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden. Dies führt häufig zu Flaschenhälsen bei der Bearbeitung von Prozessinstanzen und zu mangelnder Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Gerade auch kreative Prozesse werden dadurch im Keim erstickt. Wichtig ist, das richtige Maß zwischen Freiheitsgraden und Automatisierung zu finden. Dann bleibt auch die Eigeninitiative und Kreativität der Mitarbeiter erhalten bzw. wird durch kollaborative Ansätze sogar gefördert. Wie auch schon in der Fertigung existieren auch im Büroumfeld Analogien zur ...
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    RE: ( 7 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Natürlich wird der Begriff Arbeit gerade jetzt wieder neu definiert. Aber nicht in der Richtung, dass der Mitarbeiter entmündigt wird, sondern in der Richtung, dass die Anzahl der Arbeitsplätze von sogenannten Knowledge Workern dramatisch ansteigt und das wird auch weiter so anhalten. Warum? Weil die Ausnahme zur Regel wird, weil der Sonderfall ständig eintritt, weil immer wieder unvorhergesehene Ereignisse auftreten mit denen effektiv umgegangen werden muss. Hier ist also BPM nicht der Entmündiger der Mitarbeiter, sondern der Unterstützer und Enabler in einer kollaborativen Umgebung, in der sich Mitarbeiter miteinander vernetzen, um gute Ergebnisse zu liefern, um gemeinsam ihre Ziele zu erreichen und dies auch unter Effizienz- und Effektivitätsgesichtspunkten auf einem sehr hohen Niveau ...