Durch reduzierte Marktphasen und gestiegene Produktentwicklungs- und Vorlaufkosten gewinnt das Konzept der Lebenszyklusrechnung an Bedeutung. Es soll nicht nur die Planung und Steuerung von Aktivitäten und Kosten im Sinne eines proaktiven (Kosten-) Management unterstützen, sondern auch eine verbesserte Verursachungsgerechtigkeit der Kalkulation ermöglichen. Für die Produktentwicklung und die Produktion existieren hier hinreichend genaue Differenzierungs-, Planungs- und Berechnungsschemata, nicht aber für die Anlaufphase im Übergangsbereich zwischen beiden. Basierend auf einer Definition und Abgrenzung der Anlaufkosten wird ihre Erhebung und Einbindung in das Konzept der Lebenszyklusrechnung dargestellt.

Anhand der GETRAG, einem Automobilzulieferer für Getriebe, wird der praktische Einsatz einer prozessorientierten Integration und Kalkulation von Anlaufkosten im Konzept der Lebenszyklusrechnung an einem Beispiel aus der Unternehmenspraxis demonstriert. Informationen aus dieser Betrachtung verbessern sowohl die Angebotskalkulation (und damit die Kommunikation mit dem Abnehmer) als auch die interne Kostenanalyse und -gestaltung. Damit steht ein wirksames Instrument für Planung und Controlling des Produktionsanlaufs zur Verfügung.

Downloads

Seite: 1 von 9
  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Seite 4
  • Seite 5
  • Seite 6
  • Seite 7
  • Seite 8
  • Möchten Sie weiterlesen?

    Weitere Seiten warten auf Sie. Laden Sie jetzt das vollständige Dokument (28 Seiten) als PDF-Datei herunter, völlig kostenfrei!