Veröffentlicht am 26.02.2004

Im scharfen Wettbewerb stehen Unternehmen vor der Notwendigkeit ihre Mitarbeiter optimal einzusetzen und weiterzuentwickeln. Um hier entsprechend steuern zu können, muss zunächst Transparenz geschaffen werden. Screenings zeigen Kompetenzen von Mitarbeitern wie auch Möglichkeiten der Entwicklung auf.

Mitarbeiter und ihre Vertreter stehen Screenings allerdings oft ablehnend gegenüber und fürchten Screenings vor allem als ersten Schritt in Richtung eines späteren Personalabbaus. So werden Screenings eher als Bedrohung oder im besten Fall als unausweichliche Notwendigkeit gesehen, mit der man sich nur unwillig abfindet.

Dies ist allerdings eine verengte Sicht auf derartige Maßnahmen. In jeder Lebensphase eines Unternehmen kann eine „mitarbeitergerechte“ Einschätzung von Kompetenzen und Potenzialen ein Chance für Unternehmen und Mitarbeiter sein. Dort, wo ein Personalabbau zwangsläufig ist, verhindern Screenings Willkürentscheidungen und zeigen oft Möglichkeiten auf, vorhandene Mitarbeitern in neuen Aufgaben doch noch halten zu können. In stabilen Unternehmen stärkt die optimierte Kompetenz-Allokation die wirtschaftliche Widerstandskraft der Solidargemeinschaft Unternehmen und Mitarbeiter. In Wachstumsunternehmen schließlich ist die adäquate Einschätzung wesentliche Voraussetzung um Wachstums-Engpässe zu beseitigen.

So steigt insgesamt auch das Interesse der Unternehmen an diesem Thema. Für welche Unternehmen eignet sich diese Maßnahme? Welche Varianten können unterschieden werden? Wie wird ein erfolgreiches Screening durchgeführt? Diese und weitere spannende Fragen beantwortet in diesem E-Interview Dr. Christian Dries vom Kölner Institut für Managementberatung.


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