Veröffentlicht am 28.08.2017

„Inzwischen hat sich der Nachhaltigkeitsansatz als zentrales Prinzip in weiten Teilen der Politik und der Bevölkerung etabliert.“

Dieses Zitat stammt aus einem Indikatorenbericht des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden. Das deckt sich auch mit den allgemeinen Wahrnehmungen in vielen Bereichen der Druckbranche. Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Ressourcenschonung sind in Deutschland längst nicht mehr nur Trendthemen – der Wunsch nach einem nachhaltigen Lebensstil steht bei vielen Konsumenten an erster Stelle.


Wandel im Konsumverhalten der Verbraucher

Dass die für Unternehmen immens wichtige Markenloyalität der Verbraucher mehr und mehr schwindet, beklagen unterschiedlichste Branchen seit längerem. Das liegt unter anderem daran, dass seit einigen Jahren ein deutliches Umdenken beim Konsumverhalten in der Bevölkerung stattfindet. Kunden achten verstärkt auf die Ganzheitlichkeit von Produktionsprozessen – also nicht nur darauf, ob ein Produkt nachhaltig ist und welche Inhaltsstoffe verwendet wurden. In den Fokus rücken zudem die ökologischen Kennzahlen des Produzenten beziehungsweise des Herstellers.

Verpackungen, Flyer und Co.

Das hat auch Auswirkungen auf die Auswahl der Materialien für die Printprodukte, die Unternehmen für ihre Kommunikation verwenden. Hier legt besonders die junge Generation Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz und achtet bei Verpackungen, Flyern und anderen Werbemitteln verstärkt auf FSC- und „Blauer Engel“-Siegel. Solche nachhaltigen Printprodukte druckt jedoch nicht jede Druckerei. Hier kommt ausschließlich eine zertifizierte Umweltdruckerei wie beispielsweise das Unternehmen Lokay infrage.

Was macht eine Umweltdruckerei anders?

In erster Linie setzen Umweltdruckereien und Online-Shops für nachhaltige Printprodukte, wie www.umweltdruckerei.de, auf eine positive Klimabilanz, also auf eine ökologische und umweltfreundliche Printproduktion und den besonders umsichtigen und verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen unserer Umwelt.

Erreicht wird dies unter anderem durch die Verwendung von zertifizierten Recyclingpapieren, die Minimierung von Lösemittel-Emissionen sowie den Verzicht auf umweltschädliche Lacke, Farben, Klebstoffe und Reiniger. Auch die Verringerung von Papierabfall und die Regenerierung des Druckplattenentwicklers sowie die Senkung des Energieverbrauchs mittels effizientem Energiemanagementsystems gehören mit zu den wichtigen Aspekten.

Wandel bietet Chancen für Druckereien!

Die „Blauer Engel“-Zertifizierung nach RAL-UZ-195 ist die Voraussetzung für Druckereien, damit sie ihre Druckerzeugnisse mit dem Umweltzeichen kennzeichnen dürfen. Diese Zertifizierung ist aufwändig und langwierig und ebenfalls mit finanziellem Aufwand verbunden. Jedoch stellen Unternehmen mit Kunden, die einen ausgeprägten Nachhaltigkeitsgedanken leben, für Druckereien eine ganz neue Zielgruppe dar, die es zu erschließen gilt. Besonders gilt dies für die Branchen Naturkosmetik, biologische Lebensmittel, Mode auf Naturbasis und weitere.

Eine Handvoll Druckereien in Deutschland beweisen heute schon, dass die Begriffe Nachhaltigkeit und Druckbranche bestens zusammenpassen können!