Veröffentlicht am 17.03.2009

Als Ergebnis der engen Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Fertigung der HYDRA Users Group, vielfältigen Anregungen aus unserem Kundenkreis und der Berücksichtigung neuer Anforderungen des Marktes stellt MPDV nun das neue Release 7.2 des HYDRA­Modules Maschinendatenerfassung (MDE) vor. Mit einem verbesserten Handling sowie vielen neuen Funktionen und Erweiterungen profitieren die Anwender von den Neuentwicklungen, die sowohl die ergonomische Datenerfassung am Terminal als auch die Auswertungen an der HYDRA­Konsole betreffen. Nach umfangreichen Tests und Abschluss der Optimierungsphase steht fest, dass wir mit den neuen Programmversionen die Wünsche der Anwender in hohem Maße erfüllen. Nachfolgend eine Übersicht zu den Erweiterungen im neuen Release:

Ausschussgrunderfassung
Durch die automatische Übernahme von Maschinendaten können Erfassungs­ und Meldeabläufe stark vereinfacht werden. Erweiterte Konfigurationen machen die automatische Ausschussgrunderfassung nun noch flexibler. Abhängig von den technischen Fähigkeiten der Maschinen können Ausschussmengen bereits bei der Aufnahme der Stücktakte begründet werden, indem je Ausschussgrund ein eigener Zähleingang angesprochen wird. Außerdem können Mengen jetzt auch statusbezogen erfasst werden, was zum Beispiel eine Differenzierung von Ausschussmengen während des Rüstens und des Anfahrens ermöglicht.

Hierarchische Statusdefinition und ‑erfassung
Die Anforderungen in Bezug auf immer detailliertere Maschinenauswertungen wachsen stetig. Damit der Werker bei der Begründung der Stillstände den Überblick behält, besteht nun die Möglichkeit, die Stillstandsgründe einer Maschine hierarchisch zu strukturieren. Somit können bei spielsweise Stillstandsgründe nach deren Art (z.B. elektrisch, mechanisch, organisatorisch) oder nach Aggregaten gruppiert werden. Der Werker wird bei der Auswahl des Stillstandsgrundes durch die verschiedenen Hierarchieebenen geführt.



Automatische Verbuchung von Kurzzeitstörungen
Technisch bedingte Kurzzeitstörungen, die unter einem individuell konfigurierbaren Schwellwert liegen und vom Werker nicht begründet werden müssen, können nun automatisch auf ein definierbares Sammelkonto gebucht werden. Dies führt zu einer übersichtlicheren Darstellung in den Auswertungen, da nicht mehr alle unbegründeten Stillstände auf „allgemeine Störung“ gebucht werden.

Dokumentation der Produktionssperre
Zu Dokumentations­ und Recherche­zwecken wird mit MDE 7.2 auch das manuelle Aktivieren bzw. Deaktivieren der Produktionssperre protokolliert. Die Zeitpunkte können an der HYDRA­Konsole in der Maschinenhistorie ausgewertet werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Aktivieren bzw. Deaktivieren der Produktionssperre durch das Bedienpersonal aus Sicherheitsgründen mittels Eingabe eines Personalidents quittieren zu lassen.

Verbesserte Dokumentation des Maschinenverhaltens
Zur besseren Dokumentation des Maschinenverhaltens besteht neben der Stillstandsbegründung nun auch die Möglichkeit, zusätzlich Kommentare zu erfassen, auszuwerten und automatisch über das HYDRA­Eskalationsmanagement an die vordefinierten Adressaten z.B. per Mail weiterzuleiten. Darüber hinaus können nicht begründete Stillstände am Windows-Terminal nachträglich begründet werden.



Erweiterte Auswerte- und Selektionsmöglichkeiten
Den Mitarbeitern stehen ab MDE 7.2 viele neue Möglichkeiten für individuelle Auswertungen zur Verfügung. So können jetzt neben den Auswahlkriterien „Maschine“, „Gruppe“ und „Kostenstelle“ weitere Stammdatenfelder in die Selektionen einbezogen werden. Hervorzuheben ist, dass nun auch individuelle Auswertegruppen definiert werden können. Damit wer den Arbeitsplätze und Maschinen nach speziellen Kriterien (z.B. alle Engpassmaschinen, alle Bearbeitungszentren, alle Net-stal­Spritzgießmaschinen …) zusammengefasst und in den Auswertungen direkt miteinander verglichen.

Langzeitarchive
Das leistungsfähige HYDRA­Archivierungskonzept wurde auf die Maschinendaten ausgeweitet. Somit stehen nun alle zentralen Auswertungen zum Maschinenverhalten über lange Zeiträume von mehreren Jahren zur Verfügung.



Die MPDV Mikrolab GmbH (www.mpdv.de) ist ein führendes Systemhaus, das sich seit über 30 Jahren mit der Erfassung und Verarbeitung von Unternehmensdaten im Fertigungs-, Personal und Qualitätsbereich beschäftigt. Weltweit sind über 160 Mitarbeiter an zehn Standorten in Deutschland, Frankreich, Singapur, der Schweiz und den USA für MPDV tätig. Die MES-Lösungen von MPDV schaffen die notwendige Transparenz in Fertigungsunternehmen und decken Verbesserungspotenziale auf. So kann die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens durch die Verbesserung der Prozesse signifikant gesteigert werden. Für jeden Einsatzzweck und Anwender bietet MPDV die richtige MES-Lösung an: Ob als eigenständiges System oder vollständig in SAP integriert oder gar als Kennzahlensystem. Als Complementary Software Partner kann MPDV auf weitreichende Erfahrungen aus über 250 realisierten Projekten im SAP-Umfeld verweisen. Anwender werden dabei unterstützt, MES-Funktionen im Zusammenwirken mit den SAP-Funktionen optimal einzusetzen und damit die Lücke zwischen den Fertigungsprozessen und der Managementebene zu schließen.



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