Veröffentlicht am 22.10.2019

Man könnte glauben, dass das Thema Zutrittskontrolle „ein alter Hut“ ist. Das Gegenteil ist der Fall. Systeme und Möglichkeiten der Zutrittsberechtigung bekommen gerade in Zeiten der DSGVO gesteigerte Aufmerksamkeit und eine immer größere Bedeutung beim Sicherheits- und Gebäudemanagement.

Denn Zutrittskontrollsysteme fallen in den Bereich des Identity & Access Management und müssen sich auch mit Datenschutzbestimmungen beschäftigen. So gelten z. B. Serverräume, IT-Verteilerräume und Etagen-Netzwerkverteiler als kritische Bereiche, die besonders abgesichert werden sollten, da unbefugter Zutritt zu diesen Räumlichkeiten und damit unbefugter Zugriff auf IT-Systeme in Zeiten der DSGVO noch zwingender als bisher verhindert werden müssen. Weiter ist zu beachten, dass die im Kontrollsystem vergebenen Berechtigungen Personen zugeordnet werden und hier möglicherweise auch persönliche Daten hinterlegt werden müssen. Die Herausforderung liegt also auch darin, sicherzustellen, dass bei technischen Problemen oder Verlust einer Chip-Karte eines Key-Fobs o. ä. keine Sicherheitslücken entstehen, die sensible Personendaten gefährden.

Ein Auszug aus dem Buch "Next Workforce Management – Competence Book Nr. 27: Im Zeitalter von Regulation, KI und Humanzentrierung".
Das ganze Buch finden Sie hier.

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