Veröffentlicht am 16.02.2007

Ein neues Thema beschäftigt die Marketingabteilungen der Unternehmen: Ihnen entgleitet die Kontrolle der Markenführung. Schuld daran ist das Internet: Im neuen „Mitmach-Web“ loben und kritisieren Nutzer hemmungslos Produkte und Unternehmen. Verbraucher produzieren heute mehr Marketinginformationen als die Unternehmen selbst.

Das stetige Wachstum der Internetnutzung verdeckt eines: Die Mediennut-zungszeit verlagert sich von klassischen statischen Websites hin zum „Social Web“. Darunter versteht man lebendige Webseiten, die ihre Leser in allen erdenklichen Formen einbinden. Das „Mitmach-Web“ ist interessanter und wächst daher rasant. Die neuen Web 2.0-Portale leben von nutzergenerierten Inhalten. Dort schreiben Menschen offen und unverblümt, was sie von Produkten und Unternehmen halten. Das wirkt glaubhafter. „Wir sind der Markt“ heißt die Forderung der Internetnutzer. In Weblogs, Communities und Video-Plattformen wird fleißig kommentiert, gelästert und gelobt.

Schlaue Unternehmen nutzen den Wunsch nach authentischem Dialog. Sie bieten selbst ein Blog an, in dem Mitarbeiter oder der Chef persönlich etwas schreiben. Kommentare sind erlaubt und sogar erwünscht. Andere Firmen lassen die Kunden Produktkritiken verfassen. Unternehmen müssen sich entscheiden: Nutzen sie die Kundenkommentare und binden sie diese gewinnbringend mit ein oder blocken sie Meinungsäußerungen ab, um Imageschäden zu vermeiden.

Lesen Sie die "Einleitung" des "Leitfaden Online-Marketing" mit freundlicher Genehmigung von ABSOLIT Dr. Schwarz Consulting.

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