Veröffentlicht am 12.08.2008

War die Fertigungsindustrie in den vergangenen Jahren durch vertikal organisierte Strukturen gekennzeichnet, so ist heute eine horizontale Aufstellung die Regel. Kein einziges Unternehmen beherrscht den Produktionsprozess im Alleingang, übernimmt sämtliche Aufgaben angefangen von der Rohstoffbeschaffung bis hin zur Bestückung des Ladenregals. Vielmehr sind zahlreiche rund um den Globus ansässige Organisationen und Abteilungen der Lieferkette angeschlossen und nehmen die Aufgaben wahr, auf die sie spezialisiert sind. Der Vorteil an diesem Modell ist sicherlich darin zu sehen, dass alle Beteiligten sich voll und ganz auf das konzentrieren, was sie am Besten können.

Der Haken an der Sache ist jedoch, dass Produkte angefangen vom Materialeinkauf bis hin zur Präsentation im Einzelhandelsgeschäft unzählige Stufen durchlaufen, die Lieferkette dadurch immer länger und komplexer wird. Und somit den umfassendsten Geschäftsprozess darstellt, den Unternehmen heute meistern müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Grenze zwischen Herstellung und Lieferkettenlogistik inzwischen fließend und die Produktion eng an weitere Prozesse gebunden ist. Um den daraus erwachsenden Schwierigkeiten zu begegnen, stehen Unternehmen in der Pflicht, ihre Lieferketten zu straffen. Ein Ansatz besteht darin, Konzepte zur effizienten Abwicklung von Fertigungsabläufen auf das Supply-Chain-Management zu übertragen. Das Zauberwort heißt hier „Lean“.

Downloads

Seite: 1 von 4
  • Seite 1
  • Seite 2
  • Seite 3
  • Möchten Sie weiterlesen?

    Weitere Seiten warten auf Sie. Laden Sie jetzt das vollständige Dokument (4 Seiten) als PDF-Datei herunter, völlig kostenfrei!