Unsere Informationsgesellschaft ist wesentlich gekennzeichnet durch Globalisierung der Wirtschaft, Virtualisierung der Technologie und Individualisierung der Gesellschaft. Die Welt wächst zusammen, der zwischenpersönliche Zusammenhalt nimmt jedoch ab. Dies hat Konsequenzen für Unternehmen, Mitarbeiter und Jobs: Unternehmen stellen sich ganzheitlich auf, Mitarbeiter werden zunehmend autonomer. Damit besteht grundsätzlich die Gefahr, dass sich beide voneinander entfernen. Jobs -verstanden als inhaltliche Schnittmenge- haben die Funktion, Unternehmen und Mitarbeiter wieder zusammenzubringen, was in erster Linie durch die personenbezogene Ausgestaltung individueller Handlungsspielräume erreicht werden kann.

Zukunftsorientiertes Personalmanagement hat vor diesem Hintergrund prinzipiell den Auftrag, der Komplementarität von Unternehmens- und Mitarbeiterzielen Rechnung zu tragen, und muss Rahmenbedingungen für die wechselseitige Erreichung von Unternehmens- und Mitarbeiterzielen schaffen. Dies kann jedoch nur mit einem Integrierten Personalmanagement gelingen, das unternehmens-, mitarbeiter- und jobbezogene Ansprüche zu einem ausgewogenen Ganzen verbindet.

Insbesondere in den zentralen Handlungsfeldern des Personalmanagements muss dies umgesetzt werden. Damit ist Auftrag der Rekrutierung, die passgenaue Zusammenfügung von Unternehmen und Mitarbeitern als notwendige Bedingung für den beiderseitigen Erfolg zu gewährleisten; Führung muss die kontinuierliche Moderation zwischen Unternehmens- und Mitarbeiterbedürfnissen sein, eingebettet in ein systemisches Unternehmensganzes; und Personalentwicklung bedeutet die systematische Gestaltung individueller Lernprozesse vor dem Hintergrund kollektiver Entwicklungsstufen.

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