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    Antwort:

    Das IoT bietet sicherlich vielschichtige Möglichkeiten für die Zukunft, nicht zuletzt in der Kundeninteraktion. Für viele Anwender wird das bedeuten, dass sich die Geschäftsmodelle mit den Kunden ändern. Wenn der Kühlschrank „fehlende“ Lebensmittel selbständig nachbestellt, wird der Kunde über diesen Einkauf nicht mehr einzeln selbst entscheiden. Der Lebensmittelhändler wird zum Lebensmittelprovider mit einem Rahmenvertrag. Er wird die Bedürfnisse des Kunden verlässlich identifizieren und bedienen müssen. Auch Anbieter von CRM-Systemen werden die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation mit in ihren Systemen erfassen, verarbeiten und analysieren können. Ein zweiter wichtiger Punkt wird die Integration des neuen Touchpoints und der dort in großer Menge entstehenden Daten der Wearables. Ist ...
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    Antwort 7: Ihr Beitrag und Ihre Pläne für eine „neue“ Industrie 4.0

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Auch beim VDMA genießen diese Themen eine entsprechende Aufmerksamkeit. Deswegen ist es für mich, als Vorstandsvorsitzender des VDMA Fachverbands Software, eine wichtige Aufgabe, diese Themen mit zu begleiten. Daher beschäftigen wir uns mit Fragen für die betriebliche Praxis wie z.B.: - Welche Folgen hat Industrie 4.0 für die Menschen, die in der Produktion tätig sind? - Wie kann eine neue Flexibilisierung geschaffen werden? - Wie sehen die künftigen Arbeitswelten aus? - Kann Industrie 4.0 vielleicht sogar eine Antwort auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel sein? Darüber hinaus versuchen wir von GFOS unseren Beitrag zu leisten, indem wir zum einen über den Ansatz Industrie 4.0 Human informieren und auch beraten. Zum anderen bieten wir als IT-Unternehmen natürlich ...
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    Antwort 7: Transformation in Richtung einer humaneren Industrie 4.0

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Industrie 4.0 ist noch keine abgeschlossene Realität. Die Auswirkungen von Industrie 4.0 werden zwar revolutionär sein. Die Einführung und Umsetzung werden jedoch evolutionär erfolgen. Bis die klugen Ideen der technischen Vordenker realisiert werden können, bleibt also noch viel zu tun – auch für die Politik. So hat die Bundesregierung mit dem IT-Sicherheitsgesetz zwar beschlossen, dass die IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen Deutschlands zu den sichersten weltweit werden sollen – von der Realisierung sind wir jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Für Industrie 4.0 wird es jedoch unerlässlich sein, tragfähige Sicherheitskonzepte zu entwickeln. Wir brauchen unbedingt verlässliche Verschlüsselungstechniken und weitere Schutzmechanismen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Unbefugte ...
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    Antwort 7: Treiber in Richtung „Industrie 4.0 human“

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Wir glauben, dass eine klare Vision und aktive Gestaltung der humanen Seite von Industrie 4.0 notwendig ist, bei der die Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern so abgestimmt werden, dass Mitarbeiter zum Erfolgsgaranten für Industrie 4.0 werden und zugleich vom Wandel profitieren statt Opfer der Revolution zu sein. Aus Sicht der Mitarbeiter bietet Industrie 4.0 Human enorme Chancen. Sie kann den Mitarbeitern neue Spielräume eröffnen und Arbeit attraktiver werden lassen. Industrie 4.0 Human bietet aber auch aus Unternehmenssicht eine Vielzahl von Vorteilen, da beispielsweise durch die höhere Qualifikation und die höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter, die erreicht werden soll, sowie das Mehr an Automatisierung eine höhere Produktivität erzielt wird. Ziel muss dabei ganz klar sein, dass ...
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    Antwort 7: Relevanz des Menschen in der Industrie 4.0

    Burkhard Röhrig | GFOS mbH | 12.10.2015
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verwendet im Zusammenhang von Industrie 4.0 den Begriff Arbeiten 4.0 und betreibt die Website www.arbeitenviernull.de. Dort wird thematisiert, dass Arbeiten 4.0 Chancen bietet und Risiken birgt, Hoffnungen weckt sowie Ängste schürt. Es wird die Frage gestellt, wie die Zukunft der Arbeit aussieht und ein Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern angeregt. Diese Initiative ist absolut sinnvoll. Allerdings betrachtet Arbeiten bzw. Arbeit 4.0 die Arbeit an sich häufig isoliert, wo doch eigentlich eine ganzheitliche Sicht benötigt wird. Schließlich geht es um eine Win-Win-Situation zwischen Arbeitnehmer- und Unternehmenssicht. Daher sprechen wir von GFOS lieber von Industrie 4.0 Human.
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    Antwort 6: Ihr Beitrag und Ihre Pläne für eine „neue“ Industrie 4.0

    Wir versuchen auf mehreren Wegen, unsere Vision einer mitarbeiterzentrierten Industrie 4.0 voranzutreiben: - Generische Werkzeuge für agiles Prozessmanagement: Mit unserer Metasonic® Suite und unserem innovativen Metasonic® Touch (einem interaktiven Multi- Touch Display mit anfassbaren Modellierungsbausteinen) bieten wir einen Werkzeugkasten zur mitarbeiterzentrierten Modellierung, Validierung und Ausführung beliebiger Prozesse, von klassischen Geschäftsprozessen bis hin zu Produktionsprozessen in der realen Welt. - Forschungsprojekte: Neben dem bereits erwähnten SO-PC-Pro Projekt arbeiten wir aktuell mit einem Automobilhersteller am Aufbau einer Industrie 4.0 Modellfabrik. Diese Projekte helfen uns, sowohl Erfahrungen zu sammeln als auch Success Stories zu produzieren. - ...
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    Antwort 6: Transformation in Richtung einer humaneren Industrie 4.0

    Die Transformation in Richtung Industrie 4.0 kann nur gelingen, wenn wir gewohnte Denkmuster aufgeben. Dies betrifft vor allem unsere Sicht auf Produktionsprozesse, die immer noch stark von zentralistischem Denken geprägt ist. Wir erliegen zu oft der Versuchung, die totale Kontrolle über den „End-to-End“ Prozess zu behalten und alle Prozessschritte in ein starres, lineares Flowchart-Korsett zu pressen. Ein solches Vorgehen verschafft uns ein trügerisches Gefühl der Kontrolle, was aber nur selten der Realität entspricht. Und je veränderlicher und komplexer die realen Prozesse werden, desto mehr scheinen wir an diesen vereinfachten Modellen festzuhalten. Der gegenwärtige Trend in Richtung Industrie 4.0 zwingt uns nun hoffentlich dazu, den Kopf aus dem Sand zu nehmen und der Realität ins ...
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