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    Zins und Währung

    FRANKFURT-TRUST | 07.05.2010
    „Zins und WährungZins und Währung“ – so hießen früher und heißen zuweilen auch heute noch Vorlesungen, die unmissverständlich deutlich mach(t)en, dass jedes nationale Geld zwei Preise hat: nach innen den Zins und nach außen den Wechselkurs. Ein Währungsraum hatte ein bestimmtes Zinsniveau, und Zinspolitik war immer auch Währungspolitik. Im Euro-Raum sollte dies natürlich ebenfalls gelten.Als sich die Gründungsmitglieder der Europäischen Währungsunion (EWU) entschlossen, ihre nationale Hoheit über die Geldpolitik aufzugeben, war ihnen bewusst, dass sie damit auch auf die Steuerung des Devisenmarktes verzichteten und die Fiskalpolitik nur noch beschränkt zur Beeinflussung der nationalen Konjunktur nutzen konnten. Letzteres schrieben sie sogar fest, indem sie sich auf Defizit- und ...
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